Aktuelles vom 9. Juni 2026

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Warum reden fast alle von Fehlern „DER“ Politik und so gut wie keiner davon, wer selbige gewählt hat?

Wird von der Politik nicht genau das geliefert was man bestellt (hat)?

Wie sind denn die Umfragen zu den jeweiligen Zeitpunkten ausgefallen, als es um Entscheidungen wie die Energiewende, den Atomausstieg, Migration (2015/ 2016 ff.), Russland-Sanktionen, Neu-Verschuldung, Ukraine, Tankrabatt, den Wehrdienst usw. ging? Gab die es da in den letzten Jahren auch nur ein Thema, bei dem die Politik eine Sache GEGEN die breite Mehrheit bzw. Stimmungslage in der Bevölkerung “ duchgezogen“ hat?

Beispiele gefällig? Atomausstieg – Stimmung 2011: Schauen Sie sich mal unter nachfolgendem Link die Seiten 4 und 5 an!

Politbarometer September I 2015: Zwei Drittel finden Einreiseerlaubnis für Flüchtlinge aus Ungarn richtig

Montag, 03.08.2015: Mehrheit der Deutschen für Aufnahme weiterer Flüchtlinge

24.04.2015: Jeder Zweite für mehr Flüchtlinge

Wie kann man sich vor dem Hintergrund wundern, dass die Dinge genau so laufen wie sie es tun? Warm redet man vom Sparen und Verzicht, wenn man es im Grunde garnicht möchte?

Was sollen diverse Forderungen nach Reformen, wenn es in der Folge – selbst bei der kleinsten, angepackten Baustelle – sofort zum großen Aufschrei kommt?

Warum redet man ständig vom Bürokratieabbau, während man (selber) für jeden kleinsten Einzelfall schlussendlich ja doch eine eindeutig geklärte, gesetzliche Lösung möchte?

Wäre die Staatsquote wirklich genauso hoch, wenn NICHT ständig sofort nach dem Staat geschrien würde?

Ist der aktuelle Tankrabatt nicht ein Paradebeispiel für das alles?

1. Warum gibt man für sowas Geld aus, welches man im Kern nicht hat oder schon bald anderswo wieder einsparen muss?

Und 2.: Weshalb wurden hier auf Druck der Gesellschaft hin wieder staatliche Eingriffe vorgenommen? Muss das Einhalten dieser Regeln nicht auch wieder bürokratisch bzw. mit zusätzlichem Aufwand überwacht werden? Wie sieht es stattdessen mit dem selbständigen Tragen von zusätzlichen Lasten aus, mehr Verzicht, weniger Fahren, billigste Tankstelle, besten Tankzeitpunkt suchen usw.?

Warum redet man vom Abbau der Staatsquote, obwohl im Grunde ja immer mehr zum Staat bzw. in den Öffentlichen Dienst wollen? Wie nachhaltig ist es denn über den „goldenen Boden des Handwerks“ zu philosophieren, aber weder selber dort zu arbeiten noch seinen Kinder anzuraten es zu tun?

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