| Deutschlands Verschuldung in Zahlen! |
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| Dienstag, den 13. Januar 2009 um 08:09 Uhr | |||
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Das sind etwa 18.400 Euro pro Bürger. Diese Schuldenlast entspricht 67% der Wirtschaftskraft. Eigentlich darf sie bei EU-Ländern 60% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) nicht überschreiten, das schreiben zumindest die Maastrichter Verträge vor, aber wen jucken Vertrauen, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und Dinge die auf Papier geschrieben sind? Italien bringt es sogar auf 105% Schulden gemessen am BIP, doch dafür wird es auch als möglicher erster EU-Pleitekandidat gehandelt. Mehr als 3% Neuverschuldung pro Jahr dürfte außerdem kein EU-Staat aufnehmen - normalerweise, aber man wird im Zuge der Krise hier sicherlich wieder Ausnahmen zulassen müssen. Die Last der Schuldenzinsen erdrückt den Staat immer weiter: 2008 zahlte Deutschland pro Jahr 68 Milliarden Euro nur an Schuldzinsen - das sind 850 Euro pro Kopf. Pro Sekunde erhöhte sich der Schuldenberg um 474 Euro. Noch kein einziger Euro der Schulden, den das Land seit seiner Gründung aufnahm, wurde jemals getilgt ein Pyramidenspiel der Extraklasse. Wie das enden wird haben wir beim 50 Mrd. Dollar Skandal bei Madoff in den USA gesehen. Wenn dann alle Beteiligten in den Knast müssen, dann wird der freie Wohnraum knapp werden. Nimmt die Bundesrepublik im laufenden Jahr nun - wie viele befürchten - für die Konjunkturpakete rund 70 bis 80 Milliarden Euro neuer Schulden auf, steigt ihre Gesamtschuld auf 1.580 Milliarden - das wären etwa 19.300 Euro pro Kopf. Dafür zahlt sie dann 71 Milliarden Zinsen, aber nur wenn der Zinssatz so bleibt. Steigt er an, kostet jeder zusätzliche Prozentpunkt weitere 8,8 Milliarden Euro.
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