das bewegt die Welt

Aktuelle Markteinschätzung, Ifo, GfK, Griechenland, BIP, Frauen am Steuer, Bezahlung auf Mexikanisch PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 25. Mai 2011 um 16:58 Uhr


Aktuelle Markteinschätzung:
Der Goldpreis erreicht heute mit 1.085,- ein neues Allzeithoch in Euro gerechnet.
Silber hat seine Bodenbildung bei etwa 35 Dollar abgeschlossen und zieht nun wieder nach oben.

Ergänzung vom Donnerstag 26.05.2011: Auch die Hochfinanz bzw. Großanleger, die nun immer klarer kommen sehen was kommen muß - sind immer massiver auf der Flucht in die Edelmetalle: Alleine in den letzten 3 Handelstagen verzeichnete der weltweit größte Gold ETF - nämlich der SPDR - Zuflüsse von fast 23 Tonnen Gold, was einem Gegenwert von über 11 Mrd. Dollar entspricht!


Der Dax hält sich trotz Korrektur weiter deutlich über 7.000, gleiches gilt für den Dow Jones und die 12.000 Zähler.

Wir erwarten für die Edelmetalle nun weiter steigende Kurse - die Sommerpause dürfte also diesmal ausfallen!

Diese positive Entwicklung bzw. unsere optimistische Einschätzung wird von einigen gewichtigen Gründen getragen.

Zum einen wird nun langsam immer breiteren Bevölkerungsschichten klar, daß es aus der Schuldenfalle für immer mehr Staaten kein Entrinnen gibt und die angeblichen Sanierungsversprechen von Griechenland, Portugal usw. nur Schauspielerei, Ablenkung oder das Gewinnen von Zeit bis zur Abrechnung sind.

Zum anderen passiert nun genau das, womit nur sehr wenige gerechnet haben, was wir aber schon vor Monaten in folgendem Text ganz klar so angekündigt haben:

Welche Rolle spielen und wieviel Macht haben die Notenbanken??

Die Zinsen beginnen - durch die Notenbankeingriffe bedingt - wieder deutlich zu fallen:

Bei den 10-jährigen Bundesanleihen ging es in den letzten Tagen von 3,5 auf 3,0 % zurück. In Österreich ging es von 3,9 auf 3,4% runter und selbst die USA zahlen statt 3,7 nur noch 3,1% auf Anleihen mit eben 10 Jahre Laufzeit.
England zahlt statt 3,9 nur noch 3,3% und Japan ist von 1,4 auf 1,1% gekommen.

Ich geben gerne zu, daß die reinen prozentualen Veränderungen nur wenige Stellen nach dem Komma ausmachen, aber es ist damit


1. der Trend nach oben gebrochen und
2. reden wir bei den aktuell exorbitant hohen Schulden der meisten Staaten bei einigen Zehnteln auch schon über zig-Milliarden.


Mit steigenden Schuldenständen wird der Markt immer zinssensibler - genau da sind wir jetzt angekommen.

Von daher stehen steigenden Risiken bei den Anleihen nun wieder fallende Zinsen gegenüber - ein perfektes Umfeld für Edelmetalle, mal rein vom Chance-Risiko-Verhältnis her gesehen.

Die Eingriffe der Notenbanken - mehr oder weniger im Hintergrund - verfehlen also ihre Wirkung nicht, das steht mal fest.

Sicher hat man damit die Ursachen der Probleme nicht gelöst, aber von Heilungschancen kann man eh nicht mehr reden, sondern nur noch von der Linderung der Schmerzen bzw. dem Hinauszögern des System-Todes.


Und aus dem Grund sind auch die Börsen besser nach unten abgesichert als viele denken. Die wenigen Hundert Punkte Verlust bei Dax und Dow in den letzten Wochen sind alleine doch noch keine Anzeichen für einen größeren Einbruch. Was man aber ganz klar sagen kann ist, daß sich die Wirtschaftsdaten über die Frühindikatoren - im Grunde genommen fast schon weltweit - bereits spürbar abschwächen.

Wir werden also in den nächsten Monaten und Jahren noch weitere und massivere Eingriffe der Notenbanken benötigen, um das Schiff "Weltkonjunktur" über Wasser zu halten.




Das ist alles sehr positiv für die Edelmetalle. Der einzige negative Effekt in dem Umfeld ist die Tatsache, daß man nun immer mehr Menschen über die massiv negativen Reallöhne langsam aber sicher die Möglichkeit nimmt überhaupt noch überschüssiges Geld in Edelmetallen anzulegen.

Das ist ja das Teuflische an der Inflation und der Lösung der Probleme über die Notenpressen - so wie wir das aktuell erleben:

Bis die Masse wirklich versteht und checkt was läuft hat man die Weihnachtsgans namens Bürger/ Anleger schon so ausgenommen, daß die meisten garnicht mehr handlungsfähig in irgendeiner Richtung sind.

Im Folgenden haben wir Ihnen noch einige interessante Nachrichten und Zahlen zusammmengestllt, die unsere Einschätzungen voll unterstreichen:


In den letzten 16 Monaten - also seit 1.1.2010 - sind die privat angelegten Geldvermögen in Griechenland um etwa 31 Milliarden Euro von 196 Mrd. auf nur noch 165 Milliarden Euro zurückgegangen.


Ein Teil dieser Gelder wurde sicherlich ins Ausland in Sicherheit gerbacht - dazu passen auch die Aussagen vieler Zöllner, die immer mehr Bürger mit größeren Geldbeträgen an den verschiedenen Übergängen ins Ausland überprüfen7erwischen - vor allem an Flughäfen.
Ein anderer Teil des Geldes wird aktuell sicher auch schon nach und nach einfach aufgebraucht und dient immer öfters dazu sich bei den aktuellen Umständen mit Arbeitslosigkeit, fallenden Löhnen usw. irgendwie selber über Wasser zu halten.

Aber auch Unternehmen und Ausländer ziehen immer mehr Geld ab mit jeweils 7 und 8 Mrd. Euro im o.g. Zeitraum.


Der IFO-Geschäftsklimaindex hält sich im Mai mit 114,2 Punkten weiter stabil auf hohem Niveau. Zum Vergleich: Im April 2011 lag der Index noch bei knapp 111 Punkten. Der ifo-Geschäftsklimaindex ist einer der wichtigsten Frühindikatoren, wenn es um die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland geht, wobei er aber nur auf der Selbsteinschätzung!!! von 7.000 deutschen Unternehmen beruht.
Wo kommt der leichte Anstieg her?
Der Ist-Zustand wurde deutlicher nach oben revidiert als die Erwartungen an die Zukunft nach unten zurückgenommen wurden.




Unsere Regierung rechnet für 2011 in Deutschland mit einem BIP-Wachstum von 2,6%, 2012 sollen es aber nur noch 1,8% werden.

Dafür trübt sich aber das Konsumklima in Deutschland schon den dritten Monat in Folge immer deutlicher ein.

Das GfK-Konsumklima für Juni fiel von 5,7 auf 5,5. Gründe sind die steigende Inflation und die Schuldenkrise in Europa. Ein weiteres Problem ist die Tatsache, dass der „Aufschwung“ die Masse der Bürger nicht erreicht.
Wie wir schon beschrieben haben fallen die Reallöhne immer schneller und vor allem nicht mehr nur einmalig als "Ausrutscher"!.

In den letzten 10 Jahren stiegen die Löhne nur in 3 Jahren leicht stärker als die offiziellen Inflationsraten.

Von den etwa 350 Mrd Euro Schulden der Griechen halten nur 100 Milliarden Euro die Greichen selber. Etwa 50 Milliarden Euro entfallen auf die verschiedenen Euroländer und den Internationalen Währungsfonds (IWF). Den größten Teil der Schuldenlast tragen - wie ganz oben schon erwahnt – die Geschäftsbanken und Notenbanken, aber auch Versicherungen und Rentenfonds.

Die Probleme der Griechen sind also nicht einmal zu einem Drittel wirklich deren Probleme selbst, denn etwa 70% der Schulden hat man ja bereits erfolgreich bei anderen abgeladen, die nun um eine Lösungen ringen dürfen!!! irgendwie die eigene Kuh wieder vom Eis zu bekommen.

Einsperren sollte man da einige - werden sicher einige von Ihnen denken!?



Irrtum!
Dann sehen Sie besser mal nach Saudi-Arabien - da passieren noch Dinge, die gibts garnicht, wenn es darum geht ins Gefängnis zu kommen.

In Saudi-Arabien hat man nämlich eine 32-jährige Frau wegen "Verletzung der öffentlichen Ordnung" eingesperrt, weil sie sich an das Steuer eines Autos gesetzt hat. Eine Freundin hatte das alles gefilmt, bei Facebook eingestellt und dazu aufgerufen, daß sich alle Frauen des Landes am 17.Juni aus Protest gegen die Diskriminierung der Frauen im Verkehr auf die Strasse begeben sollen und zwar hinter dem Steuer eines Autos sitzend.

Noch Fragen Kienzle?

Ja Hauser: Das hört sich doch alles sehr gut und vernünftig an! Was geht da sonst noch ab?

Saudi-Arabien ist das einzige Land der Welt, in dem den Frauen aus religiösen Gründen das Autofahren verboten ist.
Zum Herumfahren der Frauen gibt es in Saudi-Arabien fast 840.000 billige ausländische Männer - Probleme gibt es also vor allem für diejenigen, die sich so einen Fahrer nicht leisten können.
Außerdem haben Frauen dort kein Wahlrecht und die Aufnahme einer Arbeit ist nur mit Zustimmung des Ehemannes oder eben Vaters möglich.

Jetzt noch Fagen Kienzle?

Nein Hauser! Ich muß jetzt sofort heim und meiner Frau sagen, daß Sie mal in die kitchen gehen darf zum Arbeiten - also nicht ins Kitt-chen, sondern in die Küche!


Und wo wir schon mal beim Thema Frauen und Männer sind:
In Mexiko sind 15 Polizisten gekündigt worden, weil sie eine kleinkriminelle Frau gewungen haben sich nackt auszuziehen und zu Strippen. Das ganze wurde von einem beteiligten Polizisten mit einer später sichergestellten Kamera gefilmt. Bezahlung der Beamten: Sie boten ihr die Freilassung an für den Fall, dass sie nackt vor ihnen tanzt.
Es gibt in Mexiko häufiger solche Vorfälle und auch Bestechungsvorwürfe gegen Beamte, was vor allem mit daran liegen mag, daß die Ordnungshüter dort sehr schlecht bezahlt sind und sich häufig sogar mehr oder weniger aus Zwang und Überlebenstrieb heraus nebenbei mit Korruption etwas dazuverdienen wollen, müssen, dürfen, können ........nennen Sie es wie Sie wollen!

Hier finden Sie unsere besten und beliebtesten Artikel mit den wichtigsten Infos!

( Einfach nur auf die Überschrift in blau, einen der Charts oder das Bild klicken!)

altalt

Mit den folgenden Links wünschen wir Ihnen gute Unterhaltung:

http://das-bewegt-die-welt.de/index.php/unterhaltung/witze

http://das-bewegt-die-welt.de/index.php/unterhaltung/sprueche

http://das-bewegt-die-welt.de/index.php/unterhaltung/zitate

http://das-bewegt-die-welt.de/index.php/unterhaltung/weisheiten

http://das-bewegt-die-welt.de/index.php/unterhaltung/kurioses


 
Infos und Tipps zur sicheren Anlage in Gold, Silber und andere Edelmetalle