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Tragischer Tod: Junioren-Handballer stirbt bei Länderspiel PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 04. März 2009 um 14:47 Uhr
Folgende Nachricht erschüttert seit einigen Stunden die Sportwelt:
Der 20-Jährige Junioren-Nationalspieler Sebastian Faißt vom Bundesligist TSV Dormagen war am gestrigen Dienstagabend im Länderspiel gegen Gastgeber Schweiz in Schaffhausen ohne jegliche Einwirkung eines Gegners zusammengebrochen und noch vor Ort in der Halle verstorben.

Sebastian Faißt, der am 7. März 21 Jahre alt geworden wäre, spielte seit 2008 für den Bundesliga-Aufsteiger TSV Dormagen.
In den Kreisen des Deutschen Handball-Bund (DHB) galt er als eines der größten Talente.

( 2008 holte er mit der Junioren-Nationalmannschaft um Trainer Martin Heuberger bereits Silber bei der EM in Rumänien.)

Alle Bemühungen des deutschen Mannschaftsarztes ( Professor Dr. Kurt Steuer) und eines Notarztes, die über eine Stunde lang versuchten, den Rückraumspieler zu reanimieren, blieben erfolglos.

"Ich vermute, dass
ein Gefäß im Schädel geplatzt ist", vermutet Professor Steuer als Todesursache. Nach diesem tragischen Zwischefall wurde das Spiel abgebrochen.
Besonders große Bestürzung löste der Tod vor allem bei Sebastian Faißts Heimatverein Dormagen aus. "Wir trauern um einen Spieler, um einen Freund und sprechen den Angehörigen unser tiefstes Mitleid aus", sagte Manager Uli Derad dazu.
 
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