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Psychische Erkrankungen explodieren! Depressionen usw. nehmen vor allem in den Städten zu! PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 23. Juni 2011 um 14:13 Uhr


Aktuellen Studien zufolge liegt das Risiko an Depressionen oder Angststörungen zu erkranken in den Städten wesentlich höher als bei der Landbevölkerung.
Bei den Angststörungen liegen die Städter mehr als ein Fünftel über den Menschen auf dem Land, bei den Depressionen reden wir sogar über 40%.
Das Schizophrenie-Risiko liegt bei Kindern, welche in der Stadt groß werden sogar beim 3-Fachen.
Sicher spielt das dichte Zusammenleben von vielen Menschen auf engstem Raum eine Rolle.
Über 50% der Weltbevölkerung leben in Städten - Tendenz weiter steigend.
Hauptgrund für diese ( von Wissenschaftlern des Zentralinstitut für seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim und der McGill Universität in Montreal ) festgestellten Fakten sind 2 für die Regulierung von Stress und Emotionen zuständige Hirnregionen.

Diese sind bei der Stadtbevölkerung verändert, das hat man an über 150 Freiwilligen per Kernspintomographie festgestellt, wobei die Aktivitäten des Gehirns unter besonderen Stress- und weiteren Versuchsbedingungen gemwssen wurden.

Auslöser der Ängste und Depressionen bei den Stadtbewohnern ist vor allem eine Veränderung der "Amygdala - das ist eine Art " Gefahrensender ". Diese sei bei Menschen vom Land nicht so ausgeprägt bzw. aktiv.
Außerdem reagiere der " cinguläre Cortex " - das ist ein des Frontallappens des menschlichen Gehirns und steuert die Amygdala - massiver und schneller Weil diese Regionen besonders empfänglich für Stress sind, deswegen reagieren Städter auch leichter und intensiver auf derartige Dinge.

Grundsätzlich nehmen aber die psychischen Erkrakungen ganz allgemein explosionsartig zu - egal ob wir über Burnout, Depressionen oder Ähnliches reden.

Allein die Kosten die durch Demenz und Depressionen entstehen haben seit 2002 doppelt so stark zugelegt wie die Krankheitskosten insgesamt.

Als Folge von Stress, Hektik und Mobbing sind auch immer mehr Menschen


krankgeschrieben. Alleine seit 2000 hat sich die Zahl der psychischen Erkrankungen fast verdoppelt - das kostet uns etwa 8 Milliarden pro Jahr.

Neben der allgemeinen Verschlechterung der zwischenmenschlichen Beziehungen gehören auch der steigende Leistungsdruck und die modernen Kommunikationsmittel mit zu den Ursachen.
Die ständige Erreichbarkeit und die Fülle an Informationen überfordert einfach immer mehr Menschen.

In Großstädten scheint es - aktuellen Zahlen zufolge auch schwieriger zu sein Familie, Beruf und Freizeit unter einen Hut zu bekommen - was zu mehr Stress usw. führt, als das in eher ländlichen Gebieten der Fall ist.
Auf dem Land gibt es auch nicht soviel " Freizeit - Streß ".

Ganz allgemein: Überlegen Sie mal welcher tagtäglichen berieselung man mit TV, Radio, Internet, Handy usw... man ausgesetzt ist!
Dazu kommt noch, daß man da nur schlechte oder negative Meldungen geliefert bekommt.
Kein Wunder also, daß wir unsere Welt als unglaublich hektisch, negativ und gefährlich einschätzen und genau das nagt an den Nerven am Körper und an der Substanz.

Überlegen Sie also besser wann, wieoft und wielange Sie sich diesem Streß ( meist sogar noch freiwillig ) aussetzen wollen!


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