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Keine Angst - wir stellen die Seite nicht auf Ernährungsberatung um, den Hintergrund der letzten Artikel möchte ich daher nochmals kurz erläutern.
Am letzten Freitag habe ja ich die relativ bekannte Kohlsuppen-Diät begonnen, nachdem ich bereits in den letzten 5 Wochen von 95 auf 87,5 Kilo abgenommen habe und das nur mit etwas weniger Essen, ergänzt mit etwas Bewegung.
Sinn der ganzen Sache ist es einfach mal auszuprobieren ob so eine Diät was bringt ( körperlich und mental), wie man sich davor, während dessen und danach fühlt und ob man diese Erfahrungen auf andere Bereiche des Lebens ( beispielsweise Geld, Edelmetalle, Partnerschaft usw. ) übertragen oder nutzen kann. Außerdem ist es eine sehr interessante Sache zu sehen, wie andere darauf reagieren, wenn man sich verändert und vor allem wie man sich selber fühlt, wenn man zumindest denkt sich was Gutes zu tun / getan zu haben. Wie ist es, wenn man mal mehrere Wochen für eine Sache den inneren Schweinehund überwindet? Verändert das die eigene Persönlichkeit? Tritt man danach selbstbewusster auf? Ich bin mir sicher, daß wir zumindest auf einen Teil der Fragen gute und stich-haltige Antworten finden werden.
Kurz zum aktuellen Stand der Dinge:
Heute gab es nur Obst, Gemüse und wieder Kohlsuppe - wobei ich sagen muß, daß es gestern abends und auch noch heute früh relativ komisch war. Man kam sich etwas schlapp vor, der Körper fühlte sich ausgezehrt an und das Auffälligste: Der ganze Mundraum schmeckte leer, irgendwie komplett geschmacklos und auch die Zunge fühlte sich ganz anders an - so nach nichts, leer, in einer Art Umstellungsphase was die Wahrnehmung von Dingen angeht.
Nach dem Kaffee am Morgen ( ohne Milch und Zucker ) war der leere Geschmack im Mund immer noch da, es besserte sich aber nach dem ersten Teller Suppe. Habe dann trotz der körperlichen Abgeschlagenheit eine Radtour gemacht, ganz gemütlich so 1,5 Stunden und etwa 25 km. Das war am Anfang nicht einfach, weil es zunächst 10 km voll gegen den Wind ging. Aber nach der ersten Überwindungsphase fand ich daran immer mehr Gefallen. Zu Hause angekommen - 15.30 Uhr - kurz geduscht, Suppe ( und zwar 3 volle Teller ) und danach noch ein gutes Pfund Erdbeeren, etwas Ananas und schon ging es mir wunderbar.
Danach beim Spazierengehen ( es ist heute übrigens ein kleines Feuerwehrfest gewesen ) fühlte ich mich richtig wohl und leichter ( habe mich zwar noch nicht gewogen, aber das ist nicht so der Punkt), fit, voller Energie...... einfach sehr gut.
Einige wussten da auf dem Fest, was ich gerade mache und man wurde drauf angesprochen - habe da auch Erfahrungen ausgetauscht mit anderen, die sowas oder ähnliches schon gemacht haben. Das sind übrigens mehr als man denkt, aber darüber redet man nicht, wenn man nicht weiß ob es den anderen interessiert - andere schämen sich für gemachte Diäten sogar - aber egal.
Habe mir so beim Herumgehen gedacht, daß es doch mit dem Bewusstsein für Gesundheit genauso ist wie mit Geldanlagen oder Problemen in der Wirtschaft bzw. im sonstigen Leben auch:
Wenn einer da mit dem aktuellen Zustand bzw. dem was er tut kein Problem hat oder darin keinerlei Gefahren sieht, dann sind alle - die demjenigen auf dem Gebiet was erklären wollen - uninteressant bzw. werden einfach nicht wahrgegenommen - egal wie groß das Fehlverhalten ist und völlig unabhängig wie gut die Argumente des " Aufklärers " sind.
Mir ging es da im ehrlichen Rückblick in Sachen Gesundheit, Ernährung, Bewusstsein, Gewicht, Bewegung usw. in vielen Jahren genauso. Da konnte ich mit Besserwissern, die mir da was beibringen wollten oder mir sagten was gesunde Lebnsmittel und Lebensgewohnheiten sind auch nichts anfangen. Da machte man was man wollte, weil das Gewicht oder das Befinden irgendwie keine wichtige Rolle für einen spielte - man ist ja gesund, spürt nichts Negatives und wenn was ist, dann hat man ja den Arzt - der würde das schon richten, wenn mal was ist.
Im Grunde genommen habe ich mich in Sachen Gesundheit, Energien, Ernährung ....... so benommen wie einer ( der aktuell auf das Geldthema übertragen ) immer noch blind, systemgläubig und blauäugig sein Geld zur Bank oder zu Versicherungen bringt.
Man hat eben in der Wahrnehmung und im Empfinden nur damit ein Problem, wo man eines drin sieht oder empfindet.
Meistens scheitert es aber ganz einfach am fehlenden Wissen, ddaran die richtigen Leute zu treffen ( die einen da aufwecken ) oder daran, daß man lange keinen Schaden vom eigenen Fehlverhalten hat - so nach dem Motto:
" Warum soll ich was tun oder ändern, wenn es so wie es ist und immer schon war doch genauso läuft? "
Und wenn man sich dann aus dem Blickwinkel mal ansieht, was die Politk derzeit mit dem Schuldenproblemen einiger Staaten macht ( wo man immer weiter Fässer stopfen will, die keinen Boden haben ) oder wie die Notenbanken das Schuldenpyramidenspiel mit frischem Geld immer weiter drehen wollen, dann erkennt man, daß es nur darum geht der Masse die negativen Folgen der ganzen Dinge ( Geldsystem und Zinseszins ) möglichst lange zu ersparen.
Ohne die Spritzen der Notenbanken für den Markt und die Staaten hätten wir schon lange viel höhere Zinsen, etliche Regierungen hätten schon kein Geld mehr, die Wirtschaft wäre schon eingebrochen und viele Ersparnisse und Altersvorsorgen - die auf diese Pyramidenspiel aufbauen - wären schon wertlos geworden bzw. zu großen Teilen abgeschrieben.
Es fehlt also am Mut den Leuten JETZT! die Wahrheit zu sagen und bei der Masse so endlich das Bewusstsein für die Probleme auf dem Gebiet ( Geld, Schulden, Inflation...) zwangsweise durch konkreten Schaden entstehen zu lassen.
Und genau deswegen, weil es immer noch "irgendwie läuft", kommen wir mit dem Edelmetall-Thema nicht so durch wie erhofft. Erst wenn die Krankheiten ausbrechen - die sich eben mit dem konkreten Verlust von Geld und der Vernichtung von Vermögen auswirken, dann wird man auch bereit sein die Medizin Gold und Silber anzunehmen.
Für viele ist es ( Geld, Vermögensschutz, Altersvorsorge ...) eh kein Thema, weil die kein Geld ( übrig) haben. Außerdem ist bei denen das meiste Geld - das in einem Monat so umgeht - schon von vornherein immer für die gleichen fixen, relativ unflexiblen Durchlaufposten wie Miete, Auto, Strom, Essen..... verplant.
Auf das Thema Gesundheit und Übergewicht übertragen könnte man sagen: Die haben kein Übergewicht an Geld - also keine überschüssige Masse, um die man sich kümmern oder sorgen müsste. Wenn Sie mit denen über Geld reden, dann ist das übertragen auf das Thema so wie wenn Sie mit einem sehr schlanken Menschen über notwendige Diäten oder das Abnehmen reden. Keine echte Notwendigkeit, kein Problem-Bewusstsein, kein Informationsinteresse, kein akuter Handlungsbedarf .... garnichts!
Von daher ist das Ohr mit Vermögenssicherung und Geldwert schon von vornherein für viele taub - genauso wie wenn Sie einem gesunden Jugendlichen mit 15 Jahren schon was von den Folgen von Jahrzehntelangem Alkoholkonsum, Übergewicht oder Rauchen erzählen wollen.
" Konkrete Probleme noch nicht da, Folgen des eigenen Handelns weit weg - juckt mich also jetzt nicht! "
Die erste Erkenntnis der Diät ist also, daß man sich besser fühlt, wenn man vor sich selber sagen kann, daß man was geleistet hat oder sich zu etwas überwinden konnte. Versuchen Sie sich also doch mal über sowas selber aufzubauen oder mit zusätzlichem Selbstbewusstsein zu versorgen, wenn Sie die für Sie notwenige Anerkennung vom Umfeld, dem Partner, im Job oder anderswo nicht bekommen (können). Es geht nur um Sie bzw. um einen selber, wenn man wo ein Problem hat dessen Lösung man sucht - von daher liegt es auch an Ihnen wie voll der Energie-Tank ist.
Die zweite Sache ist die, daß man wohl einsehen muß, daß viele für bestimmte Dinge einfach kein Problem- und Handlungsbewusstsein haben (können). In dem Zusammenhang kann Dummheit oder Oberflächlichkeit ein großer Vorteil sein, weil man dann sorgloser in den Tag und in die Dinge lebt - in der Überzeugung dass sich andere schon um das eigen Wohlbefinden mit kümmern werden und sollen. Warum können sich Kinder eigentlich noch sooft wundern - im positiven Sinn? Das gilt bei Zaubervorstellungen genauso wie bei einem Regenbogen, einem Feuerwerk, beim Betrachten von bunten Vögeln oder wenn ein Ballon nach oben steigt, der normalerweise mit dem Mund aufgeblasen immer wieder nach unten sinkt.
Es freut uns doch Kinder oder Erwachsene zu sehen, wenn die erstaunt und positiv überrascht auf Dinge blicken. Ein Wunder ist eine Sache, die wir uns nicht erklären können. Grob könnte man sagen: Je weniger man also weiß, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit etwas als Wunder zu sehen oder darüber staunen zu können. Wissen nimmt einem also auf der einen Seite die Faszination etwas als Besonderes oder Wunder zu sehen - es ernüchtert und versachlicht also. Auf der anderen Seite treibt uns die Neugier immer weiter nach vorne. Vor 2.000 Jahren wäre elektrischer Strom als Wunder bezeichnet worden. Die Aufklärung von angeblichen Wundern ist folglich eine treibende Kraft des Menschen.
Dieser Gedanke der kollektiven Unwissenheit und Unsicherheit ist auch eine gute Erklärung, warum wir soziale Einstellung, Toleranz und symphatische ( also "mit-leidende" ) Menschen so lieben oder reden hören. Egoismus, eine klare Meinung usw. wird dagegen verachtet - warum?: ( Symphatie bedeutet übersetzt nichts anders als "Mit-Leiden-Können". Wer also mit uns leidet oder so tut, als würde er unsere Probleme ernst nehmen und verstehen, der ist uns symphatisch, der gibt uns das Gefühl von Sicherheit + Geborgenheit.)
Wir erhoffen uns von dieser sozialen (Sch-) Einstellung, der Toleranz von allen für alles usw., daß die anderen uns selbst mal mit aus dem Sumpf ziehen soll, wenn man selber die harte Abrechnung für eine Sache bekommt. Da "spielt" es keinen Unterschied ob es um Gesundheit oder Geld geht.
Es ist ein Gefühl von Sicherheit sich einzureden oder es so zu empfinden, daß man sich in einem warmen, weichen Netz befindet.
Ich befürchte aber, daß sich diese Hoffungen in den nächten Jahren zerschlagen werden und enttäuscht werden müssen, weil zu viele auf Hilfe oder Rettung hoffen, wo es keine geben kann. Das Bild mit den Edelmetallen als Rettungsboote ist da im Grunde genommen sehr gut - es ist nur leider jetzt schon abzusehen, daß die Boote nur für einen Bruchteil ausreichen können. So betrachtet ist es also völlig verständlich, daß diejenigen, die sich niemals welche werden kaufen können, schon von vornherein einfach die Notwendigkeit der ganzen Sache leugnen. Morgen soll übrigens der große Entgiftungs- und Entsäuerungstag sein - da bin ich mal gespannt und wiegen muss ich mich auch mal.
Bis die Tage - Ihr Gerhard Kastner! Alle Gründe für Edelmetalle in einem Artikel! Die wichtigsten Zahlen und Grafiken - Must-Read !
Welche Rolle spielen und wieviel Macht haben die Notenbanken??
Geldsystem und Zinseszins-die wichtigsten Grundlagen einfach erklärt! Bleiben Sie Optimist! Mit den folgenden Links wünschen wir Ihnen gute Unterhaltung:
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