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An dem Punkt müssen wir wollen wir nochmal auf unsere „Immobiliendiskussion“ der letzten Tage kommen, denn es läuft doch genau so wie in dem Video beschrieben:

Schaut man sich bei einem Anlagevergleich nicht häufig die letzten 5 oder 10 Jahre an und zieht dann daraus Schlüsse für die Zukunft?

Wenn man die meisten über Immobilien reden hört möchte man fast schon glauben es würde dort seit Jahrhunderten nix anderes mehr geben als eine Preisexplosion bzw. einen Boom nach dem anderen.

Haben Sie in den letzten 30 bis 40 Jahren – vor allem von Seiten der Finanzindustrie – schon mal was anderes gehört, als dass es noch NIIIIIIIIIIIEEEE so einen guten Zeitpunkt gab wie gerade eben JETZT …….. um sich den Traum von eigenen Haus zu erfüllen? Kein Witz: In den letzten Jahrzehnten hat sich vieles geändert, aber eines war scheinbar immer perfekt – völlig egal ob 1985, 1988, 1993, 1996, 1999, 2003, 2006, 2009, 2013, 2018, 2021 oder an jedem Tag dazwischen: Der Zeitpunkt sein komplettes Eigenkapital bei den ja ach so historisch-einmalig, niedrigen Zinsen in eine Immobilie zu stecken! Warum hört man im Gegensatz dazu nur selten was davon, dass der DAX Anfang 1988 erst bei gut 1.000 Zählern stand und aktuell bei 16.000 notiert? Warum reden nur wenige davon, dass sich der Dow Jones in der Zeit von 1993 bis heute von etwa 3.500 auf über 36.000 Punkte mehr als Ver-10-facht hat? Wie kann es sein, dass man sich bei so einer Emtwicklung mit vielen unterhält, die nun nur noch in Immobilien machen, weil man an der Börse stets Geld verloren hätte? Was ist da los? Könnte diese Wahrnehmung etwa mit daran liegen, dass bei Immobilien viel mehr was mit-verdienen können, als anderswo?

Einige Grafiken im nachfolgenden Link unterstreichen aber eindrucksvoll, dass es selbst in den absoluten Top-Lagen Zeiten gab, wo sich über viele Jahre hinweg garnichts bewegt hat – ganz im Gegenteil: Da schafften es die Immobilien über Jahrzehnte hinweg nicht einmal ansatzweise auch nur für einen Inflationsausgleich zu sorgen!

Könnte neben den niedrigen Zinsen und dem Remanenzeffekt ein weiterer Grund für den Immobilienboom nicht darin liegen, dass es wohl kaum eine andere Anlage gibt bei der derart viele etwas dran mitverdienen können?

Was ist denn mit den ganzen Kosten bzw. Umsätzen die bei der Immobilienvermittlung, bei der Finanzierung, für Versicherungen, Steuern, Handwerker, bei Baumärkten, bei der Immobilienverwaltung, für Steuerberatung usw. usw. anfällt?? Wer hat schon ein Interesse daran – diesen gigantischen Kuchen schlecht zu reden oder klein zu halten? Die Banken? Die Versicherungen? Der Staat? Die Industrie? Die Bauwirtschaft? Das Handwerk? Die Steuerberater? Was ist mit den Reinigungsfirmen, dem Landschaftsbau oder diversen Hausmeister-Dienstleistern? Gibt es irgendeine Gruppe, die sich nicht wenigstens einen Teil dieser Torte abschneiden möchte?

Kommt es Ihnen nicht komisch vor, dass hier plötzlich eine „Eier legende Woll-Milch-Sau“ entstanden sein soll, die alle reich und glücklich macht, die auch nur im entferntesten etwas mit ihr zu tun haben?

Und schwupps sind wir schon wieder mal am Punkt mit dem Geld-verdienen, Bücher verkaufen, Klicks generieren, Aufmerksamkeit bekommen usw. angelangt: Wer soll sich die vielen Laber-Videos noch anschauen, diverse Bücher kaufen oder was anklicken, wenn man ganz grob mal alle wegnimmt, die mehr oder weniger massiv am Immobilienmarkt hängen – sei es über eigene Investments dort oder eben auch über den Job? Merken Sie was da in Wirklichkeit los ist? Schauspielert sich hier eine in weiten Teilen fertige Schauspiergesellschaft nicht immer häufiger nur noch selber was vor???

Ich habe nichts gegen Immobilien, aber es wundert mich schon – wie es plötzlich nur noch Gewinner geben kann und alle sprichwörtlich auf der „selben Baustelle“ immer reicher werden wollen / sollen?

Was hat man denn mehr an Freiheiten mit der eigenen Immobilie bezogen auf Lärm, Räumpflichten, Bauvorgaben usw??? Kennen Sie nicht auch viele – die sich im Laufe des Lebens schon mehrmals hätten verändern können – völlig egal ob in Beziehung, Job, beim sozialen Umfeld oder sonstwas – wenn man nicht derart massiv an eine Immobilie gebunden gewesen wäre? Oder ist man bei jedem Gang zu Toilette etwa glücklicher, wenn einem das kleine Örtchen auch tatsächlich gehört – vorausgesetzt die Immobilie ist überhaupt komplett abbezahlt?

Machen sich viele zwischen grob 50 und 70 nicht etwas vor, wenn man von einer Wertsteigerung der eigenen Immobilie redet, wenn selbige Wertsteigerung ja nur dadurch entsteht, dass man frei werdenden Wohnraum (nach dem Auszug der Kinder) dem Markt nicht wieder zur Verfügung stellt?

Was passiert denn aktuell millionenfach?

Da ziehen von der eben genannten Gruppe die meisten Kinder nach und nach aus und fragen anderswo Wohnraum nach – ohne dass im Gegenzug der dadurch frei werdende Wohnraum entweder verkauft oder vermietet wird! Als logische Folge wird der Wohnraum knapp und und das Wohnen teurer.

Und eben diesen Preisanstieg legen viele nun als werthaltige und langfristige Explosion des eigenen Vermögens aus? Was ist da los?

Es geht hier garnicht darum etwas schlecht oder schön zu reden! Und es geht auch nicht um Kritik an irgendwas oder irgendwem!

Es geht nur darum, dass eine Explosion der eigenen Ansprüche doch nicht die Grundlage dafür sein sollte sich reicher zu rechnen als man wirklich ist! Oder was ist denn eine Verdoppelung des eigenen Wohnraumbedarfes nach dem Auszug der Kinder sonst?

Ist das rein rechnerisch und auch real betrachtet etwa keine Explosion des eigenen Wohnraumbedarfs?

Ist es mit der Explosion der Preise für Parkflächen in Städten nicht ähnlich? Wie werthaltig und nachhaltig ist denn da ein Preisanstieg, wenn der hauptsächlich darauf beruht, dass die Autos immer größer werden und damit heute nur noch 3 Autos hin-passen …… wo früher mal 4 parken konnten? Steigen heute aus vielen früheren „Familienkutschen“ mit Elternpaar, 3 Kindern und Hund nicht immer häufiger gut-verdienende Singles aus? Müsste der Staat bei der derartigen Demografie und der Erwerbsbeteiligung nicht im Geld schwimmen – Sichtwort Steuern oder Beiträge zur Sozialversicherung? Wo sind die Reserven, wenn die geburtenstarken Jahränge oder auch immer mehr Kinderlose mal in Rente wollen? Glaubt man ernsthaft, dass an diese Dinge mal ehrlicher, realitätsbezogener und intelligenter herangegangen wird als an eniges, was man aktuell so fabriziert? Wo wird man sich da das Geld denn holen um die Probleme zu lösen? Ich verweise daher nochmal eindringlichst auf unsere beiden Vorgänger-Artikel zu dem Thema, die unter dem angekündigten Link mit den Immobiliengrafiken zu finden sind:

Historische Gesamtrenditen von Wohnimmobilien –
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der goldreport

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