***MUST-READ*** Ihre FRAGEN – unsere ANTWORTEN: Preise, Bitcoin, ETF, Demografie, Vermögensabgabe ***

der goldreport

Es sind in den letzten Wochen und Monaten einige Fragen gekommen, die wir mal wieder in einem eigenen Artikel behandeln möchten. Eines gleich vorneweg: Wenn wie hier gewisse Umstände oder Entwicklungen ansprechen, dann soll das keinerlei Kritik an irgendwas oder irgendwem sein. Es geht uns nur um die Sache und darum – wie sich dieses oder jenes in der Zukunft auswirken könnte! Es handelt sich außerdem um keinerlei Anlageberatung oder sonstwas, sondern nur um unsere eigene, persönliche Meinung! Zeigt nicht schon alleine der Umstand, dass man das alles immer wieder schallplattenartig erwähnen muss, wie weit es bereits gekommen ist? Da es mehrere Fragen sind wollen wir die Antworten so kurz wie möglich halten.

Frage 1: Warum entwickeln sich die Edelemetalle nicht besser – trotz steigender Inflationsraten und einem „Traumumfeld“ von immer negativer werdenden Realzinsen? Glauben Sie an künstliche Eingriffe oder sogar Manipulationen?

Antwort: Ich denke, dass die Preise schon ganz woanders stünden, wenn es der Finanzindustrie nicht immer wieder aufs Neue gelingen würde die „Papiergeld-kristischen Geldströme“ entweder umzuleiten oder in immer neue Produkte zu verästeln.

Was meinen wir damit?

Die Umleitung geschieht seit Jahren über ständige neue Papieranlagen, die entweder garnicht oder nur zu einem Bruchteil wirklich gedeckt sind. Wenn man nur Papier ausgibt und dafür keine Ware kauft tut sich beim Preis garnichts, nicht einmal dann wenn da X-Milliarden reinfliessen. Im selben Atemzug muss man sich aber auch mal fragen, was sich diejenigen denken oder erwarten – die sowas kaufen. Viele Anleger sind hier in den letzten Jahren sehr bequem geworden. Das ist Punkt eins.

Die nächste Sache sind die Kryptowährungen, von denen ich bis heute immer noch rein garnichts halte. Ist es nicht ein merkwürdiger Zufall, dass die ausgerechnet dann auftauchen, wenn sich das System in ernsthaften Schwierigkeiten befindet bzw. in den letzten Zügen liegt? Fliesst da nicht auch viel kritisches bzw. alternatives Geld rein und zwar ebenfalls im Umfang von zig-Milliarden pro Jahr? Ist es nicht fast schon Wahnsinn, dass immer mehr Leute plötzlich von einer Werthaltigkeit reden – die auf einer mathematischen Begrenzung beruht? Ich sehe es im Grunde genauso wie Herr Andreas Beck! Wir verlinken ja seit vielen Monaten so gut wie alle Videos von ihm, die wir irgendwo finden. Sie enthalten in der Regel derart viele geballte Informationen, dass es sich lohnt sie sogar mehrere Male anzusehen. Und nochwas: Schauen Sie sich mal an oder verfolgen Sie es, wie ständig neue Kryptowährungen auftauchen. Der beste Link ist hier wohl Alle Kryptowährungen. Da sieht man ganz links oben die Zahl der Kryptowährungen. Die lag vor einigen Wochen noch um die 11.000, jetzt sind es schon über 12.400. Was ist denn da nun begrenzt? Warum sollten die Kurse einiger weniger immer weiter steigen, wenn fast schon täglich mehrere neue Alternativen auf den Markt kommen, nach Aufmerksamkeit streben und Mittelzuflüsse in den Sektor absaugen? Das kommt mir in etwa genauso vor wie die immer weiter steigende Flut an Neuemissionen 1999 / 2000, also kurz bevor die ganze Internet- und Techblase geplatzt ist! Da konnte der Markt auch nicht endlos neue Börsengänge aufsaugen und nicht umsonst fiel damals das DAX-Hoch im März 2000 ja fast exakt mit dem Börsengang von Infineon zusammen!

Aus dieser Argumentation heraus erklärt sich auch, warum ich beim Preis nicht so an eine Manipulation glaube, noch dazu wo ja seit Jahren und Jahrzehnten noch zu den gestellten Preisen ge-kauft und ver-kauft werden kann. Eine Manipulation oder Täuschung würde für mich eher vorliegen, wenn es zu den veröffentlichten Preisen nichts zu kaufen gäbe. Wenn es Manipulation ist, warum wird dann der physische Markt nicht seit Jahren immer mal wieder gesprengt? Warum finden sich zu den angeblich manipulierten Preisen nicht mehr Käufer, die den Markt austrocknen? Dass der Markt zu angeblich manipulierten Preise bedient werden kann – scheinbar mengenmässig grenzenlos und auch zeitlich unbegrenzt – passt für mich irgendwie nicht ganz zusammen!

Was diverse Angriffe auf den Preis über den Terminmarkt angeht: Musss da nicht alles auch mal wieder eingedeckt werden? Und ganz entscheidend: Wo liegt die Manipualtion, wenn es für den ganzen Papierschrott scheinbar immer wieder bzw. immer noch ausreichend Käufer gibt?

Ich glaube eher, dass das oben genannte Anlegerverhalten der Hauptgrund ist, warum da nicht richtig was voran geht. Außerdem hört man immer öfter, dass aus den Metallen heraus in Kryptos umgeschichtet wird – egal aus welchen Gründen. Dazu dann noch die jährliche Minenproduktion und der Umstand, dass ( wie oben beschrieben) viele Papierfetzen-Produkte nicht gedeckt sind und fertig ist die lauwarme Suppe, die es da seit Jahren auf den Tellern zum Auslöffeln gibt! Interessant finde ich auch wieviele Vertreter des Edelmetallsektors in den letzten Jahren auf den Kryptozug aufgesprungen sind? Liegt das nicht manchmal auch mit daran, dass man sich so sicherer sein kann seine Bücher zu verkaufen oder seine Videos angeklickt zu bekommen? Ich sehe es doch selber bei uns hier: In dem Moment wo irgendetwas mit „Bitcoin“ in der Überschrift steht haben wie viel höhere Klickzahlen: Bleibt also die Frage offen – wie ernst man es hier an manchen Stellen wirklich meint – oder ob hier nicht einiges auch der Aufmerksamkeit bzw. diversen Einnahmemöglichkeiten geschuldet ist?

Frage 2: Was halten Sie von ETFs?

Antwort: Mehr oder weniger garnichts! Warum möchte man ständig überall bis ins kleinste Eck oder bis zur Unkenntlichkeit streuen, obwohl sich auf anderen Baustellen im Leben ja auch alles auf 1 oder 2 Sachen konzentriert: Hat man einen Partner oder 20? Hat man 1 Auto für den Alltag oder 10? Hat man einen Vollzeitjob oder 5? Hat man 2 bis 3 Hobbys oder 100? Wohnt man in einem Haus am Platz X oder gleichzeitig in 25 weltweit vertreut? Hat man 1 bis maximal 2 Handys im täglichen Gebrauch oder 30? Sollte eine gewisse Auswahl – die unter anderem eine Streuung über verschiedene Branchen und Länder hinweg beinhaltet – nicht auch ganz gute Ergebnisse einfahren können oder zumindest ähnlich laufen wie der Gesamt-Markt? Und nochwas: Warum beschweren sich viele über die massive Ballung von immer mehr Kapital und Macht bei einigen ganz großen Sammelstellen, wenn man doch gleichzeitig selber immer öfter mit dazu beiträgt, dass die diese Macht und das Geld überhaupt haben? Wer bekommt denn bei einem ETF-Kauf die Einladung zur Hauptversammlung? Glaubt man wirklich, dass eine weitere, noch zusätzlich eingebaute Risiko-und Kostenecke grundsätzlich besser ist als sich unmittelbar an einem Unternehmen zu beteiligen? Läuft es nicht so, dass sich bei vielen Sparplänen oder ETFs – die sich oberflächlich zwar günstig anhören, oftmals doch noch versteckte Kosten ergeben, sei es über den Ausführungspreis, den Spread, die Einschränkung der Börsenauswahl usw..? Wir hatten dazu schon mal einige Videos und Links eingestellt, die das genauer durchleuchtet und beschrieben haben:

Unter anderem diese beiden:

Kuriose Börsenwelt: Zahl der Indizes übersteigt Zahl der Aktien um das 70fache

Anzahl der weltweit verwalteten ETFs von 2005 bis 2020

Oder suchen Sie mal im Internet nach der weltweiten Zahl an Aktienfonds!

Was ist da los?

Der Blick auf eine andere Baustellen zeigt doch ähnliche Auswüchse und Entwicklungen: Die Sache mit dem bargeldlosen Bezahlen! Was kostet denn dem ganz normalen Verbraucher ein Bezahlvorgang bar, wenn man sich ausrechnet was die Herstellung eines 50,- Euro Scheines kostet und wieviele Transaktionen man mit dem vornehmen kann, bis er eben nicht mehr verwendbar ist: (Geld ist viel billiger als sein Wert / Herstellungskosten unseres Geldes ) Nehmen wir mal grob an ein 50,- Euro-Schein kostet in der Herstellung 10 Cent. Dann ist es fast egal ob man 50, 100 oder 500 Zahlungsvorgänge ansetzt. 1 Zahlungsvorgang kostet den Bruchteil eines Cents! Und dann schauen wir mal, was die gleiche Zahl an Umsätzen kostet, wenn nicht bar bezahlt wird und bei jedem Gebühren anfallen – egal ob direkt oder indirekt. Muss man da nicht zu dem Schluss kommen, dass es nach (wievielen Zahlungsvorgängen auch immer) am Ende der Fall sein kann, dass unter dem Strich sogar mehr Gebühren angefallen sind, als die 50,- Euro selber! Woher kommen denn die teilweise sogar 3-stelligen Milliardenbewertungen der großen Zahlungsabwickler bzw. Kreditkartenabieter? Etwa daher – weil die kein Geld verdienen und das alles nichts kostet? Läuft es nicht auch hier so ab, dass man über die Einbindung ständig neuer Unternehmen und Ecken die Dinge am Ende für den Verbraucher nur teurer macht? Wäre es nicht Hundertfach günstiger sich immer mit Bargeld zu versorgen und dann so lange damit zu bezahlen – bis es eben verbraucht ist, um sich dann wieder Neues zu holen? Ach stimmt ja: Das wäre ja für viele drum herum kein Geschäftsmodell, nur für den Kunden selber! Und selbst wenn man viele Kosten nicht unmittelbar sieht: Werden die nicht an irgendeiner Stelle automatisch mit einkalkuliert?

Kreditkartenanbieter auf dem Weg zu Billionen-Dollar-Unternehmen

Außerdem: Wer bezahlt denn die ganze Werbung und Verwaltung, wenn das angeblich ja alles (fast) nichts kostet? Wenn ich etwas im Internet herumstöbere und mir so die Werbeschaltungen ansehe habe ich nicht den Eindruck, als ob viele ETF-Anbieter unter massiven Geldproblemen leiden würden. Wer bezahlt denn das alles, wenn die Produkte dahinter angeblich so super billig, unschlagbar günstig oder sogar völlig kostenlos sein sollen?

Frage 3: Was ist aus Ihrer Sicht das größte Problem der nächsten Jahre und Jahrzehnte?

Antwort: Da kann es wohl nur eines geben: Die Demografie und zwar deswegen, weil man da kaum noch was machen kann. Außderdem traut man sich da auch in der Politik und den Medien nicht so ran, weil es einem sehr schnell als Vorwurf oder angeblicher Eingriff in die Lebensplanung des Einzelnen ausgelegt wird! Die Folgen werden in vielerlei Hinsicht dramatisch sein. Ich nenne mal ein paar Aspekte – die besonders krass aufzeigen was da anrollt bzw. was da dahintersteckt: Wie soll das denn mal laufen, wenn es die Staaten selbst im aktuellen Zinsumfeld und bei den extrem niedrigen Geburtenraten nicht mal schaffen die Schuldenstände zu senken. Ist es nicht unfassbar was da rein wirtschaftlich an Wertschöpfung ensteht, wenn fast weltweit das Großziehen von Kindern immer öfter durch Erwerbstätigkeit ersetzt wird? Was bedeutet das denn für das Konsumverhalten, was für das Steueraufkommen, was für die Sozialversicherungen? Müsste man da nicht überall im Geld schwimmen? Aber was ist stattdessen los? Das Geld reicht immer noch nicht und man verschiebt die angebliche Rückzahlung in eine Zeit, wo immer weniger arbeiten und gleichzeitig immer mehr Rentner zu versorgen sind? Wer soll da mal die Pflege übernehmen und wer für den tagtäglichen, reibunslosen Ablauf der Dinge sorgen? Obendrauf nehmen die Geburtenraten in Ländern wie Rumänien, Bulgarien usw. ja ebenfalls ab, sodass auch aus der Ecke immer weniger kommen können und kommen werden – die das alles mal ausgleichen! Und richtig krass wird es erst, wenn man sich mal ansieht – wie mit dem Thema nicht nur medial, sondern auch politisch und gesellschaftlich umgegangen wird.

Wie kommt man da auf die Idee jede Zuwanderung gleich zu betrachten und so gut wie alles toll zu finden?

Wie gehen denn andere Länder das Thema an?

Schaut man sich da nicht viel öfter und besser an – wer ins Land kommt? Ich würde alleine das Thema Demografie und den ganzen Umgang damit schon als ausreichend und derart völlig an allen Realitäten vorbei betrachten, um zu sagen, dass da eine Untergang aus dem Bilderbuch läuft! Im Kern müsste man sich jetzt schon Richtung Asien orientieren und sich in Ländern wie Indien nach entsprechenden Arbeitskräften umsehen. Was man auch noch nennen sollte ist an der Stelle das Thema Altervorsorge, Immobilien und Aktien. Wie soll das denn mal laufen, wenn man von den Erträgen der Aktien in 20, 30 oder 40 Jahren leben möchte, es aber in den meisten Ländern immer weniger gibt, die da überhaupt noch für Wertschöpfung sorgen können? Europa überaltert, China fängt auch schon an zu kippen und die langfristigen Perspektiven der USA werden aus meiner Sicht schon lange weit überschätzt. Die Erfolge und Marktkapitalisierungen von Großkonzernen wie Google, Apple, Microsoft, Amazon, Facebook, Netflix sollten nicht drüber hinweg täuschen, dass hier eine Weltmacht in den letzten Zügen liegt und sich weite Teile des Landes bereits in einem Zustand befinden, der fast nur noch als jämmerlich zu bezeichnen ist. Was hat denn außerdem die Masse der Amerikaner-innen davon, dass die genannten Konzerne zusammen etliche Billionen an Marktwert auf die Waage bringen? Dass sich Deutschland immer noch derart krass und einseitig an die USA kettet ist für mich ein weiteres Zeichen dafür, dass hier ein Land – samt weiter Teile seiner Bevölkerung – keine Ahnung davon hat was sich hier wirklich abspielt! Zu den Immobilien: Wer soll da in 20, 30 oder 40 Jahren mal drin wohnen und die Miete zahlen? Kurzum: Alleine die Demografie und wie man aktuell damit umgeht zeigt mir, dass da ein Laden am Ende ist!

Frage 4: Was sagen Sie zum Thema Vermögenssteuer? Haben Sie hier in den letzten Monaten nicht eine 180-Grad-Wendung hingelegt?

Antwort: Das sind im Grunde 2 Fragen, also 2 x klares Ja! Ja – wir denken, dass schon bald der Punkt kommen wird, wo eine Vermögensabgabe oder wie man es auch immer mag alternativlos wird, um bereits angestaute und noch weiter anrollende Probleme zu lösen! Wo soll man das Geld dafür denn sonst hernehmen, wenn nicht von dort, wo es noch was zu holen gibt? Eine ganze Reihe an Problemen – die unmittelbar vor der Türe stehen – haben wir ja bereits weiter oben beschrieben, aber es kommt nochwas dazu: Glaubt man als jemand mit viel Vermögen wirklich, dass man seinen Kindern – soweit überhaupt vorhanden – langfristig betrachtet etwas Gutes tut, indem man Ihnen alles erlaubt und die sich so gut wie alles leisten können? Erleben wir als Begleiterscheinung der implodierenden Geburtenraten nicht gleichzeitig eine Vermögensballung von historischen Ausmaßen mit der Endkonsequenz, dass immer mehr Menschen soviel erben, dass man im Grunde selber garnichts mehr arbeiten muss, sondern nur noch davon bestens lebt, sich von anderen die Mieten bzw. die Erträge aus den Aktienbeteiligungen erwirtschaften zu lassen? Fahren Sie doch mal an den Starnberger See, an den Tegernsee oder an einem Wochenende in ein deutsches Ballungszentrum und schauen Sie sich an – was da los ist! Also mir fällt da immer öfter eine extrem kaufkräftige Schicht jüngeren bis mittleren Alters auf, die fast nichts unversucht lässt, das Geld irgendwie los zu werden. Auf der anderen Seite gibt es immer mehr Familien, die mit 5, 10 oder teilweise sogar 20 Personen – vom Kleinkind bis zur 80-jährigen Oma – im Park auf Decken sitzen und sich was zum Essen & Trinken mitgebracht haben. Die machen sich dort für fast umsonst ebenfalls einen schönen Tag, während andere Einkaufstüten schleppen und sich dann für teures Geld irgendwo bedienen lassen!

Wo sind bei der kaufkräftigen Schicht mittleren Alters die Kinder? Wo sind deren Eltern? Merken Sie was?

Nächste Beobachtung: Wer schiebt da überall Kinderwägen und wer führt auf der anderen Seite „nur“ seine Hündchen aus?

Wer hat da ein E-Bike und wer schiebt im Gegensatz dazu wieder mal die Kinderwägen durch die Landschaft?

Welche Gruppe bzw. welches Verhalten hat da auf Sicht von 10, 20 oder 30 Jahren eine echte, nachhaltige Zukunft? Der E-Bike-fahrende Single oder diejenigen, die links und rechts ein Kind dabei haben und wo nebenan die Frau sogar noch den Kinderwagen schiebt?

Wer geht da in 10, 20 oder 30 Jahren mal zum Wählen?Wer bestimmt da in den kommenden Jahren wohin die Reise politisch und auch beim Thema „UMVERTEILUNG“ geht?

Wer hat eine Zukunft?

Wer überall ständig nur mit dem Handy herumspielt oder wer im Gegensatz dazu mit den eigenen Kindern im Park spielen kann? Wer hat eine bessere oder überhaupt eine Zukunft: Derjenige der tagtäglich seinen Hund Gassi führt oder die Gruppe, die tagtäglich (am selben Ort zur selben Zeit) Kinderwägen schiebt? Merken Sie was? Da ist eine Gesellschaft in weiten Teilen am Ende und auf Baustellen unterwegs die alles bieten (können) – nur keine echte bzw. gute Zukunft!!!

Zahlt der Hund mal die Rente? Pflegt der später mal sein „Frauchen“ im Pflegeheim? Wechselt der Hund wenigstens mal die Windel, wenn das „Herrchen“ inkontinent im Rollstuhl sitzt? Sorgt sich der Hund um den Zahnersatz? Merken Sie auf was ich hinaus möchte? Und nun soll diese mehr oder weniger kinderarme Gruppe (auf der einen Seite) über 2 volle Einkommen und eventuelle Erbschaften auch noch in die Lage versetzt werden, dass man in vielen Fällen sogar über Generationen hinweg nichts mehr arbeiten müsste – vorausgesetzt es geht auch nur annähnernd so weiter, wie es die letzten 20 oder 30 Jahre der Fall war? Wie soll das dauerhaft laufen, wenn es inzwischen sogar schon ein Doppelverdienerpaar schaffen kann binnen einer Generation soviele Werte zu schaffen, dass ein Einzelkind als späterer Erbe im Grunde erst garnicht mehr zum Arbeiten anfangen müsste`?

Erleben wir aktuell nicht schon die ersten Auswirkungen davon, dass sich viele nur noch bedienen und es sich gut gehen lassen möchten, während es auf der anderen Seite kaum noch jemanden gibt, der das alles leisten soll, leisten kann und leisten will?

Der in dem Zusammenhang immer wieder gebrachte Vorwurf, dass man sich nicht in Lebensplaung des Einzelnen einmischen sollte geht völlig daneben, denn darum geht es doch garnicht. Vielleicht sieht aber die Lebensplanung „der Kinder von anderen“ so aus, dass die später mal keine große Lust drauf haben – sich bei geringer Bezahlung, wenig Wertschätzung und entsprechenden Arbeitszeiten in der Pflege die eigene Gesundheit zu runieren, weil es da meistens ja doch körperlich zu Sache geht und es nicht unbedingt jedermanns Traumberuf ist – andere zu füttern oder deren Windeln zu wechseln! Wenn man also einfordert – seine Lebensplanung so gut wie ohne Rücksicht auf andere durch-zu-ziehen, dann ist das OK, so lange man damit kein Problem hat, wenn das andere auch mal tun und sich dann eben auch keine(r) um einen kümmern möchte!!!

Läuft man außerdem nicht Gefahr eine Generation von in weiten Teilen relativ verzogenen, dekadenten, verweichlichten, anspruchsvollen und über-abgesicherten Moralaposteln groß-zu-ziehen? Wird man von denen später wirklich mal Dankbarkeit dafür ernten? Werden die sich mal um einen im Alter kümmern oder wird das nicht sehr schnell an „Profis“ oder auch den Staat abgegeben, weil man es sich ja locker finanziell leisten kann? Kurzum: Ich denke nicht, dass sich sogar viele – die über hohe Vermögen verfügen und von so einer Abgabe betroffen werden – selber was Gutes tun, indem man den Kindern noch ein paar Millionen Euro mehr hinterlässt. Man kann zwar weder eine Obergrenze nennen, noch genau sagen – wie es am Besten zu regeln ist, aber: Glauben Sie nicht auch, dass – wenn einem Kind 5 oder 10 Millionen Erbe nicht ausreichen – es 20, 30 oder 200 Millionen auch nicht tun?

Schauen Sie sich doch mal an was China aktuell von staatlicher Seite unternimmt – um zu verhindern, dass große Teile einer Generation fast nur noch vor dem Handy bzw. dem Laptop sitzen und daran (fast schon als Haupt-Lebensinhalt) herumspielen! Man kann von solchen Eingriffen halten was man will, ABER: Hat dort der Staat nicht schon längst das Gefühl, dass er sich wohl doch mit um Dinge kümmern muss, wo die Eltern zusammen mit den Kindern scheinbar nicht mehr in der Lage sind die Sachen selber vernünftig zu lösen! Welche Kinder werden denn mal in 20 oder 30 Jahren mehr vom echten Leben wissen, besser darauf vorbereitet und wahrscheinlich sogar noch extrem dankbar dafür sein?

Sollten wir nicht langsam mal aufhören über andere vorschnell zu urteilen oder der Welt erklären zu wollen, dass in Europa scheinbar alles richtig läuft?

Kennen Sie nicht auch Beispiele wo die Kinder – aktuell so zwischen 40 und Mitte 50 – kaum noch zu den lebenden Eltern Kontakt haben und zwar vor allem aus dem Grund, weil ein zuviel an Geld nicht selten dazu verleitet, noch ein Stück egoistischer zu sein als man es sonst wäre. Bringt ein Übermass an Vermögen den wahren Charakter nicht noch schneller und deutlicher zum Vorschein? Läuft es nicht – wie bereits oben beschrieben – häufig so ab, dass der familiäre Zusammenhalt umso stärker und enger ist, je weniger man sich leisten kann, weil genau das auch zusammen-schweisst? Wer fühlt sich denn mal im Rückblick auf sein Leben glücklicher und besser? Derjenige, der sich auch mal um andere gekümmert hat oder derjenige, der da kaum Kontakte hatte und eben nur mal schnell für die Abwicklung der Formaliltäten bzw. wegen eines Erbes angereist ist? Man kann solche Gedanken ernst nehmen oder nicht, aber genau diese Verhaltenweisen haben wohl in der Geschichte fast ausnahmslos mit dazu geführt, dass reiche bzw. Hochkulturen stets untergegangen sind.

Bekommen oder wollen vielleicht auch deswegen immer weniger eigene Kinder, weil man Angst hat selber im Alter mal genauso behandelt zu werden?

Fazit: Da läuft ein Untergang aus dem Bilderbuch ab, den man an vielen Stellen beobachten kann. Vorausgesetzt man nimmt sich die Zeit und schaut da oder dort auch mal etwas genauer + nachdenklicher hin!

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