Meldungen und Nachrichten vom 20. Mai 2020

EU-Wiederaufbaufonds Unsere Regierung biegt falsch ab

Schuldenunion: Deutschland haftet für alles

Für überschuldete Staats-Haushalte und marode Gesundheitssysteme: Warum zahlen wir 500 Milliarden Euro?

Ist der Europäische Wiederaufbaufonds ein „Game Changer“ für die Eurozone?

Ärztechef Montgomery fordert Impfpflicht gegen Corona

Mal völlig unabhängig von der Meldung: Unterschätzen viele nicht komplett den Zustand bzw. das gesamte Meinungsbild der Leute um einen herum? Was nutzt einem denn als Einzelne-r eine gewisse Einstellung, Überzeugung oder Positionierung, wenn sie durch das Wahl-, Anlage, Meinungs- oder Konsumverhalten des eigenen Umfeldes untergraben oder sogar komplett ausgehebelt wird? Nehmen wir doch mal ein Beispiel heraus – um grob zu erklären, auf was wir hinaus möchten: Nehmen wir mal an, man macht den Erhalt eines gültigen Ausweises, das Ausstellen bzw. die Verlängerung eines Führerscheins, den Kauf eines Hauses, einen Mietvertrag, den Besitz eines Bankkontos oder sonstwas von den Bedingungen A, B und eventuell C abhängig: Wie sieht es denn dann schon nach wenigen Wochen oder Monaten mit der eigenen Sitation aus, wenn man diese Vorgaben nicht erfüllen möchte? Steht man dann nicht schon nach relativ kurzer Zeit ohne Pass, Fahrerlaubnis, Reisemöglichkeit, Konto, Wohnung usw. da? Ist es nicht unfassbar, dass viele zwar davon reden, das man selber angeblich gut aufgestellt wäre, aber im Gegenzug hat man es 0,000 auf dem Radar in welche Richtung der Gesamt-Zug fährt in dem man sitzt!? Was nutzt einem denn der bequemste Sitz und der beste Platz in einem Zug, der immer schneller auf den Abgrund zu-rast? Was nutzt es einem ( in einer solche Lage ) den eigenen Platz nur mit den anderen Plätzen im selben Zug zu vergleichen? Wäre der wiklich bessere und sicherere Platz nicht in einem komplett anderen Zug? Ist es nicht genau diese Schein-Sicherheit und das ständige Schauen auf andere, was einen von den aktuell wirklich notwendigen Schritten abhält? Glaubt man ernsthaft, dass sich an den Zuständen in einem Hamsterrad groß was ändert, wenn man nur ab und zu mal unverfänglich aufmuckt, aber dann am Ende doch immer schön brav weiter drinnen bleibt und ständig noch schneller läuft? Besteht bei so einem Verhalten nicht die Gefahr, dass sich die Betreiber des Hamsterrades eher tot-lachen – als auch nur ansatzweise irgendwas an den (Rahmen-) Bedingungen zu ändern? Ist es für Teile des System nicht geradezu amüsant die meisten Hamsterrad-Insassen hin und wieder mal für einige Augenblicke protestieren zu lassen, sehr wohl wissend, dass sie schon wenige Stunden später wieder an ihrem Platz stehen……. und für einen laufen?

Gäste-Flaute: Erste Lokale sperren schon wieder zu

Bis zu 5 Euro Aufschlag: Gastronomen bitten Gäste zur Kasse – die reagieren gespalten

Mal weg von der Meldung und gaz allgemein gesprochen – wobei es sich hierbei weder um einen Vorwurf noch um irgendeine Kritik handelt: Ist es nicht interessant zu beobachten – wie einige von anderen Solidarität, Verständnis und das Mittragen von Lasten erwarten, ohne im Gegenzug auch mal zu überlegen welche ähnlichen Probleme die Kunden-innen selber haben – sei es Jobverlust, Kurzarbeit, Existenzssorgen oder sonstwas? Wo bleibt denn das Verständnis für deren engeren Geldbeutel? Ist es nicht immer wieder wunderschön zu beobachten, wie man für die eigenen Interessen um Verständnis bei anderen wirbt, obwohl es denen aktuell wahrscheinlich auch nicht anders oder besser ergeht? Wäre es hier nicht die passende Antwort trotzdem einfach weg zu bleiben und sich mit dem gesparten Geld erstmal um sich selber zu kümmern? Ist es nicht fast schon etwas fadenscheinig oder extrem weit hergeholt – ständig von anderen das Ausgeben des Geldes zu erwarten, um angeblich die Jobs des „kleinen Mannes“ zu sichern? Füttert man damit nicht in erster Linie mal die Schere arm-reich nur noch weiter an?

TOTALKATASTROPHE FÜR DAS WÄHRUNGSSYSTEM

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Sind hier nicht vielmehr diejenigen Leute gefragt – die Notbremse zu ziehen, die das alles bezahlen? Warum redet oder jammert man ständig über da oder dort bezahlte Summen, wenn es auf der anderen Seite doch auch jemanden geben muss, der es bereit ist zu zahlen? Warum soll man denn jemandem helfen, wenn der sogar freiwillig bereit ist einen Teil des im Hamsterrad verdienten Geldes ständig aufs Neue für Dinge auszugeben, die man im Grunde garnicht bräuchte? Was ist denn so schlimm dran, wenn der „kleine Mann“ Tag für Tag sogar freiwillig seinen Beitrag dazu leistet, dass die Schere arm-reich immer weiter aufreisst? Kann bzw. sollte man einer gewissen Masse wirklich noch helfen, wenn die sogar noch eine Freude dran hat – gewissen Leuten sogar für die Ausgestaltung der eigenen Freizeit in einem Jahr mehr verdienen zu lassen – als das ein normaler Mensch in einem ganzen Leben voller Arbeit schafft? Wo kommt denn beispielsweise das meiste Geld vieler Superreicher ursprünglich her? Waren da nicht oftmals überflüssiger Konsum oder auch komplett falsches, völlig unnötigerweise in fremde Hände abgegebene Anlageentscheidungen ein Mit-Auslöser? Warum bezahlt man bei vielen Anlagen andere sogar noch dafür, dass die mit dem eigenen Geld Fehler machen, die man selber genauso hinbekommen hätte, aber dafür wenigstens günstiger – wenn nicht sogar völlig kostenlos? Sind weite Teile des aktuellen Anlagenverhaltens der Masse nicht eine Bankrotterklärung auf ganzer Front? Ist es wirklich so toll – immer wieder aufs Neue dafür zur Kasse gebeten zu werden, dass viele Leute scheinbar niemals aus dem zinslosen Risiko heraus wollen – mit der Endkonsequenz, dass man den Schuldnern wohl bis Sankt Nimmerlein hinterherlaufen und immer wieder helfen muss?

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