Chancen für historischen Short-Squeeze steigen dramatisch!

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Wie schon mehrfach berichtet spitzt sich die Lage am Terminmarkt seit einigen Wochen deutlich zu – vor allem beim Gold. Diese Grafik unterstreicht das, was vor etwa 6 Wochen – sprich kurz vor Ende Mai – begonnen hat. In der Regel werden hohe Netto-Short-Positionen der Commercials über bzw. in nachfolgende Preiskorrekturen hinein wieder abgebaut, welche manchmal auch recht heftig ausfallen können. Die Seitwärtsbewegung der letzten 6 Jahre zwischen 1.100 und 1.400 Dollar wurde begleitet und war geradezu geprägt vom Wechsel zwischen hohen und niedrigen Short-Positionen der Commercials – mit entsprechend gegenläufigen Preisen, sodass man sich eine exponentielle und schnelle Bewegung nach oben vom aktuellen Stand aus kaum vorstellen kann. Und genau da liegt die große Chance. Zugegeben: Eine Eindeckung dieser Positionen in immer weiter und schneller steigende Notierungen hinein ist zwar extrem selten, aber dafür umso gewinnbringender – zumindest wenn man auf der richtigen Seite steht. Die letzte extrem niedrige Netto-Short-Position ( nahe Null ) war übrigens von Mitte August bis Mitte November 2018 zu beobachten – bei einem Goldpreis von 1.200 Dollar und teilweise sogar noch darunter. Für das Erkennen guter – also günstiger – Einstiegszeitpunkte war das Miteinbeziehen der CoT-Daten in den letzten Jahren ein extrem guter Helfer. Nun stehen fast 300.000 Kontrakte netto-short an den Tafeln, was ein gewaltiges Sprengkraftpotenzial bedeutet, denn 1 Kontrakt bildet ja für 100 Unzen Gold ab. Wir reden hier also über einen Block von 30 Millionen Unzen mit einem Gegenwert von mehr als 42 Mrd. Dollar!! Nachdem die großen Minenindizes den Goldpreisanstieg in den letzten Wochen

mit Anstiegen um die 30% begleitet haben ( siehe HUI und XAU– Grafiken ) und seit etwa 3 Wochen in eine Seitwärtsbewegung übergegangen sind ist von der Seite her nicht mit einem Einbruch zu rechnen, denn: Die Minen gelten in der Regel eher als Vorlaufindikator. Und weil außerdem ja auch noch der Druck von der Zinsseite die Metalle in den kommenden Monaten unterstützend mit nach oben schieben dürfte ( Stichwort: erwartete Zinssenkungen in den USA, von Seiten der EZB usw..) stehen die Chancen garnicht mal sooooo schlecht, dass es diesmal doch klappen könnte mit dem lang erwarteten Short-Squeeze. Wichtig dafür wäre zunächst einmal, dass wir zumindst noch einige Tage das aktuelle Niveau um die 1.400 oder 1.420 halten können, denn die Uhr tickt eindeutig gegen alle, die derzeit (noch) short sind! Sollten wir es am heutigen Freitag schaffen, dass sich Gold nahe der Marke von 1.410 hält, dann würde ich die Chance für eine ganz massive Bewegung nach oben über einen sogenannten Short-Squeeze als relativ groß taxieren. Irgendwann muss der Knoten platzen und die RAKATE abgehen. Rakate ist vom Wort her übrigens eine Mischung aus Rakete und Granate, denn in dem Fall würden die Preise zunächst abgehen wie eine Rakete und danach nochmal explodieren wie eine Granate.

Den aktuell auf fast allen Baustellen ablaufenden Wahnsinn und Schwachsinn nicht sehen zu können oder erkennen zu wollen – das kann es doch garnicht geben, zumindest nicht dauerhaft. Wenn die Ersten beginnen zu den Ausgängen zu laufen könnte sich schneller als erwartet eine Kettenreaktion ergeben, mit Folgen und Zuständen, deren Beschreibung wir uns an der Stelle ersparen möchten. Viele Videos, die wir in den letzten Monaten eingestellt hatten, sind darauf ja schon ausführlichst eingegangen.

Man hat aktuell doch irgendwie das Gefühl, dass viele Dinge und Stimmungen bereits bis zum Anschlag gespannt bzw. ausgereizt sind, sodass es nur noch eine kleinen Funken benötigt, um das Fass endgültig zum Überlaufen zu bringen. Alleine das 1- oder 2-stündige Stöbern in unseren Artikeln bzw. Links der letzten Tage müsste doch schon ausreichen, um so manchem endlich mal die Augen zu öffnen! Zum Schluss bleibt natürlich die Frage offen, wie weit eine solche Bewegung die Metalle treiben könnte, müsste, sollte, dürfte……? Erfahrungsgemäss kann Silber in solchen Phasen das Gold deutlich schlagen, was ausgehend von einem aktuellen Gold-Silber-Ratio von über 93 keine übergroße Kunst darstellt. Um als Abschluß einfach mal ein paar Zahlen in den Raum zu werfen würde ich sagen, dass dann eine Bewegung beim Gold bis an die alte Rekord-Marke von 1.900 und im Silber bis über 30 Dollar binnen weniger Wochen im Bereich des Möglichen liegt. Damit würde auch das Gold-Silber-Ratio wieder auf Werte um gut 60 fallen. Diese Kursziele hören sich zwar hoch an, man darf aber nicht vergessen, dass diese Phase auch an Spekulanten nicht vorüberzieht, die dann mit aufspringen und bei dem Fest dabei sein wollen. Kurzum: Wenn aus den „ewigen Kursbremsern“ plötzlich ( durch eine 180-Grad-Drehung ) Gas-Geber werden, dann geht wirlich was ab!

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