*** Must-Read: Reisebericht Kreta! ***







Wie bereits angedeutet waren wir einige Tage für Sie unterwegs und wollen Ihnen heute unsere Reisetipps für Kreta präsentieren.
Uns geht es an der Stelle nicht nur darum – wie man möglichst einfach, günstig und effektiv den Sommer etwas verlängern oder im Frühjahr den Winter verkürzen kann………..

Wir wollen auch einige ganz allgemeine Anregungen geben, wie man die besten Flüge findet, welche kleinen Tricks sich da anbieten und ob man so einen Urlaub pauschal buchen oder sich die einzelnen Ding besser selber zusammenstellen sollte.

Im Falle Kreta würden wir dazu raten die Dinge wie Flug, Hotels, Mietauto usw. selber in die Hand zu nehmen, denn schon alleine mit dem Umstand so nicht denselben Ab- und Rückflughafen auswählen zu müssen, kann man sich in dem Fall bereits eine Menge Geld sparen.
Außerdem lassen sich auf dem Weg oftmals extrem frühe oder mitten in der Nacht liegende Flugzeiten – entweder hin oder zurück – vermeiden.

Eine Anfahrt zum Flughafen mit dem Zug macht hier nicht nur viel flexibler. Es ist in der Regel auch wegen des Parkens am Flughafen usw. in der Regel auch die stressfreiere und günstigere Alternative, selbst wenn das Bahnfahren in vielen Fällen auch schon ansehnlich teuer geworden ist.

Wir haben in unserem Fall als Abflughafen Nürnberg und als Ankunftflughafen Frankfurt gewählt.
Das hat auch deswegen gut gepasst, weil es nach der Ankunft am Freitag nachts in Frankfurt am Samstag vormittag weiter zur Messe nach München ging.
Der Hinflug kostete pro Person knapp 50,- Euro, der Rückflug 78,-.
Gesamte Flugkosten für 2 Personen also 256,- Euro inklusive Gepäck.

Es gibt hier zwar die Möglichkeit mit einem Zwischenstopp von Deutschland aus extrem günstig zunächst nach Thessaloniki zu kommen und dann nach Kreta weiter zu fliegen, davon würden wir aber nach den Erfahrungen – die wir damit beim Rückflug gemacht haben – eher abraten. Einige Stunden – in unserem Fall 4 Stunden – Zwischenaufenthalt in Thessaloniki sind im Grunde zu wenig, um da wirklich was zu unternehmen.
Bis man mit dem Bus oder anderswie noch teurer in der Stadt ist geht eine halbe Stunde + X rum und dann sieht man im Grunde ja doch ständig nur auf die Uhr – um mit ausreichend Puffer wieder rechtzeitig am Flughafen zu sein.
Von daher würden wir derartige Zwischenstopss auch auf die Gefahr hin dass es etwas teuerer wird vermeiden, denn jeder Urlaubstag ist ja auch was wert und mit den restlichen Tipps und Tricks – die wir Ihnen nachfolgend noch zeigen – spart man derart viel, dass es an der Stelle auf 20 oder 30 Euro nicht ankommt.

Wenn sich das aber nicht vermeiden lässt und man ein paar Stunden am Flughafen in Thessaloniki tot-schlagen muss, dann gehen Sie am besten dahin – wo sich die Taxifahrer alle treffen und Karten- bzw. Backgammon spielen.

Da ist es im Kiosk nicht nur extrem günstig, sondern auch noch mit am unterhaltsamsten. Vom Flughafen raus links gehen, da wo die Autos parken. Von dort aus sieht man schon in etwa 100 m Entfernung reihenweise die Taxis und das Kiosk dahinter stehen.
Uns hat dort ein Taxifahrer – der wirklich aussah wie JP Krämer von den PS-Profis – einiges erklärt und bestens unterhalten – naja………. natürlich nicht einfach so:

Wir haben ihn schon herausgefordert mit der Frage, ob hier
1. die „Backgammon-Champion-Chips for Taxi-drivers“ stattfinden würden oder ob es sich doch eher
2. um ein Treffen der griechischen Drogen- und Falschgeld-Mafia handeln würde? Als Alternative
3. haben wir noch gefragt, ob man hier vielleicht doch nur deswegen einfach so spielt – um ja nicht nach Hause zu müssen und dort mit den Frauen zu streiten?
Das stellte sich dann als Volltreffer heraus und hat das Eis endgültig gebrochen 🙂

Ist es nicht komisch, dass einige Dinge überall auf der Welt ähnlich laufen?

Außerdem sei ein Deutscher sogar mal von Thessaloniki mit dem Taxi für über 2.500 Euro nach Deutschland gefahren worden, weil der Flieger ausfiel, der Flughafen geschlossen war und die Firma alles zahlte. Alle rissen sich um den Auftrag – Hauptsache ein paar Tage nicht daheim!!!! Bravo!!!

Oder noch besser und das funktioniert fast überall super: Fragen Sie mal nach – was die Leute dort von „wir schaffen das“ halten????

Beginnen wir mal mit dem Wetter, denn das ist ja mit-entscheidend für den Erfolg der ganzen Geschichte.

Dazu muss man wissen, dass sich das Wetter bzw. die Temperatur zwischen dem Norden und dem Süden der Insel – vor allem auf die geringe Distanz von Luftline etwa nur 60km bezogen – doch extrem unterscheidet.
Der Norden ist eher geprägt von den europäischen Ausläufern – der Süden mehr von den Winden usw. die aus Afrika kommen. Nicht umsonst ist der Norden daher auch von der Vegetation her viel grüner und saftiger als der doch eher ausgetrocknete und karge Südteil.
Als wir Anfang November dort waren stauten sich die Wolken an der Hügelkette sogar wie eine Wand auf – ohne sich darüber hinweg nach Süden zu bewegen. Das war schon ein faszinierender Anblick.
Wer an solchen Tagen im Süden unterwegs ist hat Glück gehabt und kann Sonnenschein mit 5 bis 6 Grad mehr genießen als bei gleichzeitig bedecktem Himmel und eben einigen Grad weniger im Norden.
Und weil es gerade im Herbst schon einen gewaltigen Unterschied macht, ob man 24 mit Sonne oder 18 Grad bewölkt und windig hat, sollte man sich hier schon vor Reiseantritt genau überlegen – wie man seine Route plant.

Außerdem darf man nicht vergessen, dass sich die Entfernungen wegen der Strassen, der vielen Kurven bzw. Serpentinen usw. ganz anders darstellen und auswirken – als man das zunächst auch nur erahnen möchte.
Mehr als 30 km im Schnitt sind da kaum drin, sodass wir bei 60 km Entfernung über eine „Reise“ von 2 Stunden oder noch mehr reden.

Wir haben dort ein Pärchen getroffen, dass nicht nur diesen Wetterunterschied, sondern auch die Dauer für Entfernungen komplett unterschätzt hat, also musste man jeden Tag zum Baden vom kalten, fest gebuchten Hotel im Noden in den Süden fahren und Abends wieder zurück. Das ist nicht nur mit 3 bis 4 Stunden Fahrzeit bei den Strassen – extrem nervig und aufwendig, sondern wird bei Benzinpreisen um 1,70 Euro je Liter und dem deutlich erhöhten Verbrauch in der Summe auch noch ganz schön teuer obendrauf.

Aber den Reihe nach:

Beim Buchen der Flüge stechen aus unserer Sicht vor allem 2 Webseiten positiv heraus:



https://www.skyscanner.de und https://www.urlaubspiraten.de

Bei www.urlaubspiraten.de überzeugt, dass man 4 Abflughäfen aus Deutschland eingeben kann, um sich so das günstigste Angebot heraus zu suchen, sofern man mit dem Ab- und Rückflughafen flexibel ist.

Bei https://www.skyscanner.de fällt die extrem klare Übersicht auf, wann zum Beispiel bei der Auswahl eines Monats die Flüge am billigsten wären. Das ist vor allem dann interessant und Gelbeutel-schonend, wenn man mit dem Termin etwas flexibler ist.

Klar gibt es auch viele andere Flug-Vergleichsseiten und man wird wohl diejenige immer wieder aufs Neue nutzen, wo man sich irgendwie auskennt und „zu Hause“ fühlt.

Zurück zur Flugbuchung:

Da können ein paar Tage hin oder her sehr schnell ein paar Hundert Euro pro Flug und Person bzw. ein Vielfaches vom billigsten zum teuersten Flug des Monats ausmachen.

Am Besten einfach mal etwas auf den Seiten „herum-spielen“ dann gelangt man nicht nur ans Ziel, sondern bekommt mit der Zeit auch ein Gefühl – wie das ganze so läuft bzw. wie man alles gestalten kann.

Flug gebucht und angekommen in Heraklion sollte man sich ein Mietauto nehmen. Anders als in Malta sind in Kreta die Busverbindungen zwar ebenfalls gut – aber die Entfernungen derart groß, dass man mit einem Auto schon ganz anders unterwegs ist, mehr erleben und auch viel flexibler planen kann.
Außerdem kann man mit dem Auto auch günstigere Übernachtungen – die nicht in den Zentren und auch mal etwas außerhalb liegen – viel billiger und besser anfahren. Von daher zahlt sich das Auto schon von dem Aspekt her betrachtet mehr als nur aus.

Wie findet man den günstigsten Mietwagen?


Wir haben den über https://www.check24.de gesucht und auch schon vor Abflug entsprechend gebucht.

Schon bei der Ankunft werden Sie schnell merken, dass die Autos ganz anders aussehen als in Deutschland, der Schweiz oder Österreich………., sprich mit viel mehr Beulen, Kratzern usw……
Das liegt aber nicht nur an der Fahrweise oder dem lockeren Umgang mit den Verkehrsregeln, sondern ganz einfach auch daran, dass auf den Serpentinen immer mal wieder kleine Steine an den Hügeln herunterfallen oder man auch gerne von einem vor sich liegenden Felsenteil bzw. Steinhäufchen überrascht wird.

Wichtig ist daher einen Tarif zu wählen der Glas, Dache, Reifen und Unterboden ohne Selbstbeteiligung mitversichert.
Es sollte zudem keine Kilomterbegrenzung geben und es schadet auch nicht sich mal die Bewertungen des Vermieters anzusehen, denn wer kennt die besser als diejenigen, die schon Erfahrungen gemacht haben.

Auf der Kreditkarte wird in der Regel bei Abholung ein gewisser Betrag geblockt, der aber wieder freigeschalten wird, wenn man das Auto zurück gibt. Wir haben über „Green Motion“ gebucht und waren mit dem Opel Corsa, sowie dem Service rund herum super zufrieden. Die haben eine leicht zu findende Vertretung bzw. einen Stand direkt im Flughafenterminal und von da aus bis zum Autoparkplatz sind es auch nur etwa 150 Meter.
Einen kleinen Disput gab es nur zu Beginn bei der Übergabe, weil im Angebot ein Zusazufahrer kostenlos inklusive angegeben wurde, vor Ort wollte man dafür aber nochmal extra ein paar Euro pro Tag haben.

Wir haben dann auf den Zusatzfahrer verzichtet und für 4 Tage wie oben beschrieben 54,- Euro bezahlt.

Bitte auch Tankregelung voll/voll beachten, denn bei 1,70 Euro für den Liter macht es am Ende schon was aus, wenn man noch 30 Liter Benzin zum Volltanken draufzahlen muss, die man bei Übergabe nicht im Tank hatte.

Gleich zum Tanken: Es gibt unglaublich viele Tankstellem auf Kreta und man tankt nicht selber, sondern es wird getankt.

Nun zur Strecke:

Wir haben eine Tour von Heraklion über Knossos nach Matala gemacht. Dann weiter im Süden Richtung Frangokastello, dann rauf nach Chania und am Ende im Norden an der Küste entlang über Rethymnon wieder zurück nach Heraklion zum Rückflug.

Für den Tag der Ankunft empfielt sich ein Hotel in Heraklion, das zentral gelegen und günstig ist, genauso für den Vortag der Rückreise, denn die An- und Abfahrt sind in der Regel schon anstrengend genug, sodass es wohl ausreicht an dem Tag nur noch etwas in der Stadt zu Bummeln.

Sonntag gegen 18 Uhr war Ankunft. Übernachtet haben wir zunächst im Infinity City Boutique Hotel Heraklion, das sehr zentral liegt und das man mit dem Bus vom Flughafen aus binnen 20 Minuten für 1,20 Euro je Person erreichen kann.
Fahrkarten kann man am Automaten oder am Verkaufshäuschen kaufen, das immer „gut“ besetzt ist.

Wie kommt man zum Bus ins Zentrum mit Linie 6?
Raus aus dem Flughafen, rechts entlang am Gebäude bis zum Zaun und dann links rauf wo man schon die Busse und eine Art Kreisverkehr sehen kann.

Von der Bushaltestelle im Zentrum sind es dann noch etwa zu Fuss 700 m bis zum Hotel.

Übrigens: Vorsicht beim Fragen!! Ein Taxifahrer, den wir nach dem Weg zum Hotel gefragt haben hat uns absichtlich in die falsche Richtung geschickt als er bemerkte, dass wir seine Dienste nicht unbedingt nutzen wollten.
Ist mir so noch nie passiert, denn in der Regel sind Taxifahrer ja die besten, die man fragen kann weil die sich ja auskennen – aber man lernt eben nie aus. Auch andere Leute haben oftmals irgendwas gesagt oder einen überzeugt in irgendeine Richtung geschickt – bei völliger Ahungslosigkeit, anstatt einfach nur zuzugeben, dass man eben keine Ahnung hat.
Genau das ist uns übrigens häufiger passiert und zwar bislang in der Art soooooooo nur auf Kreta!!!!

Wir wollen das an der Stelle nicht kommentieren, man sollte es nur wissen – daher unser Rat: Ohne Navi oder Handy lieber 3 mal nachfragen bevor man sich völlig verläuft oder verfährt.

Wie gesagt ging es am Tag 2 mit dem Auto über Knossos nach Matala. Das ist ein kleines verschlafenes Dörfchen mit einem schönen Strandabschnitt. Da sind auch die Höhlen von Matala, die eine ganz besondere Geschichte haben.
Wer mehr dazu wissen möchte einfach googeln.

Übernachtung war dort ein paar Hundert Meter außerhalb des Ortes im Dimitris Villa Hotel. Nicht mal 30,- Euro im Doppelzimmer mit Frühstück, Pool usw…. waren schon ein echtes Schnäppchen.

Am anderen Tag ging es weiter nach Frangocastello, wo sich unmittelbar neben der Burg ein wirklich wunderschöner Strand befindet.
Auf dem Weg dahin kommt man noch an einem echten Sahnestückchen vorbei, am Palmenstrand Preveli beach.
Wunderschön und toller Ausblick. Ob man sich den Weg oben vom Pakplatz runter an den Strand und zurück antut bleibt jedem selber überlassen – aber die Palmen und der Ausblick von da sind schon krass und unvergesslich.

Da es Anfang November schon etwa gegen 17.30 Uhr Ortszeit dunkel wird und wir an dem Tag ja noch nach Chania mussten sollte man sich früh genug aufmachen, denn wie schon erwähnt: Die Fahrt durch die Berge ist zwar wunderschön vom Ausblick her, aber sie dauert und ist nachts nicht ganz ohne.

In Chania war dann die erste Übernachtung im Argo Beach Hotel unmittelbar am Strand bzw. gleich neben der Hauptflaniermeile.
Dort würde ich nicht unbedingt mehr buchen, nicht wegen dem Hotel selber, sondern weil das Meer dort derart laut an die Felsen schlägt, dass bei offenem Fenster sicher nicht jede-r einschlafen kann. Das hat mit leisem, romantischem Meeresrauschen nichts mehr zu tun. Wenn man dann noch bedenkt, dass sich zu der Zeit kaum noch Leute in den Restaurants rund herum befanden möchte ich den Lärmpegel, wenn da noch Touristen bis tief in die Nacht rumlaufen, erst garnicht wissen.

Von daher war das für die eine Nacht Ok, aber stattdessen würden wir Ihnen lieber das absolute Hotel-Highlight des ganzen Kreta-Aufenthaltes ans Herz legen:


Das Loucerna Art Hotel Chania!!
Aber dazu später:

An dem Tag haben wir 2 Dinge unternommen, die beide wirklich super waren: Begonnen hat es mit dem Besuch des mittwöchlichen Street-Markets in Chania. Da finden an 4 Tagen an 4 verschiedenen Orten Märkte statt, wo man extrem günstig und gut einkaufen kann. Nicht umsonst trifft man da fast nur Einheimische. 4 Mandarinen vom Feinsten für 20 Cent – nur mal als Beispiel. Man kann dort aber auch Gewürze kaufen, frisches Obst, Käse usw…, aber was man unbedingt probieren sollte sind die kleinen Fleischspieße – die direkt im Markt gegrillt und mit Zitronensarft und Oregano gewürzt verkauft werden. Man schmeckt es sofort heraus, dass die Männer – die da am Werk sind – seit Jahrzehnten Erfahrung haben und scheinbar nichts anderes tun. Danach ging es zum Botanische Garten von Kreta. Der liegt etwa 20 km außerhalb von Chania und ist wirklich ein Hammer und zwar nicht nur, weil man da die unterschiedlichsten Früchte wie Mandarinen oder auch Orangen reif direkt von den Bäumen pflücken und essen kann.
Der Weg rund herum ist wunderbar gemacht und dauert etwa 2 bis 3 Stunden, je nachdem welche Route man wählt und wie schnell man unterwegs ist.
Viele Pflanzen werden da erklärt und das ist auch mal was für einen wärmeren Tag, weil die meiste Strecke unter Bäumen im Schatten verläuft.

Platt vom Markt und dem Herumlaufen im Botanischen Garten braucht man dann ein besonders angenehmes Bett und jetzt kommt wirklich der Hammer – genau richtig: Das Loucerna Art Hotel Chania!!
Hammer, Mega, Spitzenklasse!!

Für etwa 45 Euro pro Nacht, inklusive Frühstücksbuffet bekommt man dort nicht nur ein Top-Zimmer – mit einem der besten Betten in dem ich jemals geschlafen habe, sondern auch noch ein extrem vielseitiges Frühstücksbuffet, einen super Service und einen Balkon mit Ausblick auf das Meer und Chania, ……….dass man es jedem nur wärmstens empfehlen kann dort zumindest mal eine Nacht oder gleich mehrere Nächte zu verbringen.

Die Lage ist nicht nur wegen des Ausblickes top. Es sind außerdem nur wenige Kilometer vom Zentrum Chania dorthin und auch gleich neben dem Hotel, also in etwa 100 m Entfernung, befindet sich ein LIDL-Markt.

Man konnte nirgendwo auf Kreta günstiger und vielfältiger im Sortiment einkaufen – als eben genau dort oder in irgendeiner anderen LIDL-Filiale.

Die Preise sind auf Kreta grundsätzlich schon eine Ecke höher als in Deutschland, das reicht vom Benzin über Bier oder Milch bis hin zu Käse, Fleisch oder auch Wurst.
Von daher ist LIDL die beste und günstigste Versorgungsstation für das Allltägliche, denn ob man in der Nachsaison, bei kaum Gästen und einer ewig langen Speisekarte in den Restaurants noch alles ganz frisch bekommt ist zumindest mal fraglich.
Wir haben uns daher unterwegs gerne mal irgendwo ein gegrilltes Hühnchen besorgt oder an einem Stand ein köstliches Souvlaki-Pita mit Pommes genossen. Mit Preisen von 2 Euro bis 2,80 wird man da echt günstig satt und ist gut bedient.

Dann ging es über Rethymno, wo man in den wunderschönen Gässchen der Stadt super bummeln kann, gemütlich zurück nach Heraklion ins Infinity City Boutique Hotel.
Abends angekommen noch etwas am Strand und in der Stadt herumgelaufen haben wir dann noch alles für den Rückflug vorbereitet. Der Flieger ging um 9.55 Uhr, aber mit dem Bus für 1,20 Euro pro Person vom Zentrum aus zum Flughafen war auch das in der Früh nach dem Frühstück kein Problem.

Das Auto haben wir schon am Vorabend abgegeben um notfalls nicht noch wegen irgendeinem Stress mit der Übergabe den Flieger zu verpassen. Außerdem brauchten wir den Wagen ja abends und in der früh nicht mehr.
Und eingecheckt haben wir bei der Gelegenheit auch schon am Vorabend des Rückfluges – an einem der Check-In-Automaten im Flughafen Heraklion – völlig problemlos und schnell.

Nun – neben dem Genuss der ganzen Aktion – noch ein Blick auf die Kosten:

Hin- und Rückflug haben wie schon gesagt 256,- Euro gekostet – für 2 Personen.
Im Flieger nach Kreta von Nürnberg aus saßen nur etwa 10 Leute – was mich nicht überrascht hat, denn am Tag vor dem Abflug war der Preis nochmal auf 40 Euro pro Person gefallen. Dafür wurde aber der Rückflug im Laufe der Zeit immer teurer – je näher er kam und zwar auf mehr als das Doppelte. Der war dann aber auch komplett ausgebucht und echt voll.
Anzumerken bleibt noch, dass es beim Rückflug nach Frankfurt Internationale auch was zum Essen gab und kostenlose Getränke im Flieger.
Die Gesellschaft hiess Aegean Airlines und die war rundum super. Muss man sich merken.
Der Mietwagen 54,- Euro und der Sprit dazu nochmal etwa 50,- Euro, macht etwa 104,- für alles rund um das Auto zusammen.
Zwischenstand 360!
Die Übernachtungen waren immer mit Frühstück inkl. in der Regel Buffet: 43, 29, 36, 45 und 44 Euro, also insgesamt etwa 200,- Euro
Der Eintritt in Knossos waren 2 x 8 Euro und der botanische Garten hat 2 x 6 Euro gekostet. Strand, baden und dort jeweils parken war überall kostenlos, also bleibt es bei 28 Euro für Baden und das „Kulturprogramm“.
Die Fahrten vom Flughafen zum Zentrum bzw. Hotel und zurück nochmal insgesamt 4 x 2 x 1,20 sind nochmal 10 Euro.

Ohne Anfahrt kam alles zusammen damit auf etwa 600,- Euro für 2 Personen und eine knappe Woche.

Und nun zum Vergeich:

Das Ganze hätte uns pauschal gebucht – noch ohne das Auto – bereits 430,- Euro pro Person gekostet, was vor allem daran lag, dass man bei der „normalen“ Buchung im Grunde immer den selben Rückflughafen präsentiert und abgerechnet bekommt wie beim Abflug.
Nachdem vor allem das Zurückfliegen extrem teuer und ausgebucht war haben nicht wenige ebenfalls die Variante mit dem anderen Rückkunftsort gewählt und sich dann den Rest – wie wir ja auch – irgendwie „organisiert“. Der Umstand alleine hat in manchen Fällen 150 Euro oder sogar noch mehr PRO PERSON ausgemacht, sodass man als Fazit ziehen kann:

Wer flexibel bei den Flügen bzw. bei den Terminen ist und im Vorfeld etwas im Internet herumstöbert + vergleicht, der kann sich unglaublich viel Geld sparen und trotzdem alles erleben wie die anderen, die das Doppelte bezahlen, auch!!!

Was kann man noch mitnehmen oder das nächste Mal besser machen:



1. Besser Direktflüge buchen, denn die Aufenthalte ziehen sich echt hin, noch dazu wenn man im Flughafenumfeld mehr oder weniger fest sitzt und sich Aktionen mit Gepäck + Taxi irgendwohin nicht lohnen.
Wenn man schon einen Zwischenstopp hat, sollte man sich etwas Unterhaltung suchen – egal wie.
Wir sind mit dem Ansprechen eines echten Comedian und den erwähnten 3 Fragen ans Ziel gekommen – was das angeht!
Aber bitte nicht zu frech oder forsch werden……….

2. Wir buchen keine Hotels mehr unmittelbar am Strand oder an der vielbesuchten Ufer-Haupt-Promenade. Viel zu laut und außerdem zahlt man den Preis für die Top-Lage mit, obwohl man davon nichts hat, außer eben Lärm – der bis spät in die Nacht gehen kann, wenn die Leute quatschen oder betrunken herumgröhlen!

Vielleicht noch was Grundsätzliches: Es ist völlig klar, dass es an unseren Reisezielen – wie natürlich auch auf Kreta – noch eine ganze Reihe schöner Plätzchen, sehenswerten Dinge usw. mehr gibt, die wir nicht erwähnt haben oder auch nicht kennen. Wir wollen und können an der Stelle nur einige wenige Vorschläge machen bzw. Tipss und Gedankenanstösse geben. Das liegt auch daran, dass die Interessen und das was man in einem Urlaub machen will extrem unterschiedlich sind. Die einen wollen nur ihre Ruhe haben, schönes Wetter, am Strand liegen und baden – andere möchten was sehen, aktiver sein, wandern, radfahren oder kulturell etwas erleben.
Wir wiederholen daher nochmals unseren Ratschlag sich im Vorfeld auch im Internet etwas umzusehen, zu vergelichen, da Bewertungen zu lesen usw…..

Ansonsten bleibt noch anzumerken:

Wo geht es als nächstes hin?

Gute Frage, aber irgendwie war das alles bislang irgendwie noch viel zu brav, zu planbar und es funktionierte alles auch von der Organisation bzw. der Infrastruktur her noch viel zu gut.

Der nächste Tripp wird wohl 3 Stufen mehr Abenteuer. Wir sind auf der Suche nach etwas mehr Chaos – gewürzt mit Dingen – die man nicht auf dem Plan hatte.

Wir müssen mal dorthin, wo einfach nichts funktioniert und wo man morgens noch nicht weiss – wo man abends ist oder ob es da noch irgendwann mal was zum Essen gibt………..

Und wir haben da auch schon eine Idee – …………….. die Planungen laufen bereits!!!

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Reisebericht Venedig: Für weniger als 100.- Euro die Stadt der Träume erleben!

Reisebericht Malta! Für 200,- Euro pro Person ein langes Wochenende ( Fr. bis Di. ) weg von Regen und Kälte!

*** Reisebericht Budapest! ***

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