Reisebericht Malta! Für 200,- Euro pro Person ein langes Wochenende ( Fr. bis Di. ) weg von Regen und Kälte!








Was liegt beim aktuellen Wetter näher, als sich mal umzusehen, wo es günstig und nicht ganz so kalt ist.
Nachdem wir Ihnen ja schon vor einigen Monaten einen Reisebericht zu Venedig verfasst haben
Reisebericht Venedig: Für weniger als 100.- Euro die Stadt der Träume erleben!
folgt heute………

MALTA

Wenn man die Temperaturen von Sliema in Malta mit Nürnberg vergleicht stellt man fest, dass da derzeit etwa 15 Grad Differenz sind,……….. eine ganze Menge für nur 2 Stunden und 15 Minuten Flugzeit.
Da kann nicht mal Palma mithalten, wo es vor allem nachts mit den Temperaturen noch ganz schön in den Keller gehen.

Mitte/Ende dieser Woche soll es beispielsweise in Malta nochmal fast 20 Grad bekommen und nachts 15, während Nürnberg mit viel Regen und teils Schnee vom Gefrierpunkt kaum wegkommt.

Wir waren vor 2 Wochen mal für Sie ein paar Tage in Malta um zu sehen was es kostet, wie es alles so abläuft, wo man essen, übernachten und was man sich so ansehen kann bzw. sollte.

Die Flüge dorthin kosten derzeit von Nürnberg aus beispielsweise im Januar einfach knapp 15 Euro pro Person. Für Hin- und Rückflug fallen also 30 Euro an. Da es dort ja noch angenhem warm ist und man ja eh nur ein paar Tage dort ist reicht das vorgeschriebene Handgepäck locker aus.
Alles was Sie dazu wissen müssen finden Sie hier!
Eine vorherige Sitzplatzreservierung kostet zwar nochmal ein paar Euro ( 2 bis 6 ) aber mit 40 Euro pro Person ist von der Seite her alle geregelt.

Die Ryanair-Seite ist extrem einfach und übersichtlich in der Bedienung, sodass man sich nach etwas „herumspielen“ schnell zurecht findet und auch von anderen Städten aus leicht seine Flüge finden und buchen kann.

Bleiben wir aber mal konkret beim Abflug Nürnberg: Da die Flüge von dort aus erst um 23 Uhr nachts in Malta ankommen und dort zu der Zeit keine Busse mehr fahren ( in Malta läuft fast der komplette Öffentliche Verkehr mit dem Bus, da es keine Züge, U-Bahn usw. weiter gibt ) sollte man im Vorfeld zumindest eine Abholung vom Flughafen bzw. den Transfer vom Flughafen zum Hotel organisieren.
Die Rückfahrt zum Flughafen von egal wo aus mit dem Bus ist kein Problem und vor allem ein Vielfaches günstiger, denn in den Wintermonaten kostet ein 2-Stunden-Ticket pro Person nur 1,50 Euro. Ein 7-Tages-Ticket gibt es für 21 Euro.
Wer nur von Freitag bis Diestag bleibt – wie in unserem Fall, der sollte mit den jeweils 1,50 Euro besser fahren.
Man zahlt übrigens direkt beim Busfahrer, aber mehr dazu später.

Die wohl günstigste Gelegenheit ist hier für den Transfer Flughafen-Hotel das Buchen über www.urlaubstransfers.de
Einfach Daten eingeben, fertig. Man bekommt das Transferticket dann kurz darauf per mail zugeschickt.
In unserem Fall hat es für 2 Personen mit einem eigenen Fahrer und in einem ganz normalen, sauberen PKW nach Sliema 13 Euro gekostet.
Normal erfolgt der Transport wohl eher Bus, aber wie auch immer: Man wird zuverlässig + pünktlich am Flughafen abgeholt. Außerdem es stehen da auch nachts zu den Flugankunftszeiten noch genügend von den einzelnen Firmen oder Hotels mit entsprechenden Schildern zum Abholen der ganzen Leute herum – die einem notfals schon sagen wo man genau hin muss.

Nun zur Auswahl des Hotels: Da muss jeder nach seinen Ansprüchen oder nach seinem Geldbeutel im Vorfeld selbst etwas stöbern. Wir waren im Hotel “ The Diplomat “ in Sliema. Das liegt dort direkt an der Hauptstrasse und gleich über die Strasse am Meer. Gekostet hat es für 4 Nächte im DZ mit Frühstück 191,- Euro, wobei man sehr flexibel war was Stornierungen usw. angeht. Fast unmittelbar vor dem Hotel ( ca. 30 Meter ) war die Bushaltestelle, denn wie schon gesagt: Es läuft dort alles mit dem Bus, es sei denn man möchte sich ein teures Taxi leisten.

Meine Meinung: Wenn man schon wo ist, sollte man auch das machen und die Verkehrsmittel nutzen, die dort üblich sind.

Beim Hotel sollte man drauf achten, dass es vielleicht besser nicht unbedingt unmittelbar an der – auf den ersten Blick beliebten und praktischen Hauptstraße liegt, denn die Lärmbeslästigung ist auch abends oder nachts – vor allem an den Wochenenden nicht zu unterschätzen. Auch in den Seitenstrassen hallt es hoch bis in die oberen Stockwerke hinein. Was nutzt einem der ganze schöne Meerblick, 1. soweit überhaupt vorhanden und 2. nachts, wenn man bei offenen Fenstern oder Türen kaum schlafen kann?

Dass Malta mal britische Kolonie war merkt man nicht nur





sofort am doch eher britisch ausgelegten Frühstück mit Eiern, Speck usw., nein: Man benötigt dort zum Bedienen elektrischer Geräte oder zum Laden des Handys auch einen entsprechenden Steckdosen-Adapter.
Es gibt dort aber fast überall auch Müli, Wurst, Obst usw…. sodass das Frühstück kein Problem ist.
Außerdem sind dort auch viele Briten als Urlauber unterwegs – mit Deutsch kommt man also nicht sehr weit. Es läuft alles in englisch ab, aber für die normale Kommunikation wo was ist, was etwas kostet usw. reicht ein extrem geringer Wortschatz schon aus, daher keine Angst was das angeht.
Zurück zum Bus: Da steht zwar auf den Bussen leuchtend immer die Nummer der Linie drauf und das Ziel, aber er hält nur dann an, wenn man auch sichtbar für den Fahrer die Hand ausstreckt und damit anzeigt, dass man einsteigen will. Wer im Bus die nächste Station aussteigen möchte muss dazu einen der Knöpfe im Bus drücken.
Praktisch gelöst alles, denn es sind sehr viele Stationen: Wenn keiner anzeigt, dass er einsteigen bzw. aussteigen möchte, dann fährt der Bus einfach weiter. Genauso läuft es ab, wenn ein Bus schon voll ist, dann fährt der auch einfach weiter und man muss eben auf den nächsten warten.

Naja – was soll sich der Busfahrer mit Anhalten und Türe-Öffnen auch nur den Ärger der Leute anhören, wenn er ihnen am Ende eh nur sagen kann, dass nichts mehr geht!!
Darüber hinaus kann man bei den Busfahrten selber schon sehr viel von der Insel sehen, aber dazu kommen wir gleich noch bei den Ausflugstipps.
Es ist dort Links-Verkehr. Man muss also schon auf der jeweils richtigen Seite stehen, um auch in die Richtung zu kommen wo man hin will.

Was kann oder sollte man sich auf Malta ansehen:

Wenn das Wetter gut ist kommt man an einem Ausflug zur „Blue Lagoon“ auf Comino nicht vorbei.
Man fährt dazu mit dem Bus nach Ċirkewwa und wird dort schon sofort nach dem Aussteigen von den „entsprechenden Leuten“ angesprochen, die die unterschiedlichen Reisemöglichkeiten vorstellen.
Die Fahrt mit dem Boot zur blauben Lagune dauert etwa 20 Minuten und kostet pro Person inkl. Rückfahrt 10,- Euro.
Badesachen nicht vergessen!
Bei der Rückfahrt wird man als besonderer Service obendrein noch zu den ganzen Höhlen gefahren, wo man – wenn man will – noch mal ein paar wunderschöne Bilder machen kann.

Ein weiteres Must-See ist der Sonntagsmarkt in Marsaxlokk, das ist ein Fischerort am Hafen im Süden Maltas. Jeden Sonntag ist dort bis etwa 13 Uhr richtig was los und man bekommt dort alle möglichen Fische, wie auch Schwertfische usw. zum Kauf, zum Probieren – oder auch nur zum Ansehen – angeboten.
Ebenfalls sehr beliebt: Kaktusfeigen-Likör.
Neben dem Fischmarkt ist auch noch ein Markt für andere Lebensmittel wie Kaktusfeigen, süßes Gebäck usw. und sowas wie ein Flohmarkt.
Beim Kauf kann man eventuell darauf, dass nach Gewicht abgerechnet wird, damit fährt man vor allem dann um fast 50% günstiger, wenn man nur mal etwas probieren will. Die einzelne Kaktusfeige kostet einzeln meist 1 Euro, kauft man nach Gewicht ist man für 50 Cent und weniger dabei.
Man erreicht Marsaxlokk – und jetzt wieder mal die 100 Punkte-Frage – richtig!!! Mit dem Bus. Man fährt nach Valetta zum Bus-Hauptbahnhof und von da sieht man schon an den Warteschlangen – wo es nach Marsaxlokk geht, denn da wollen am Sonntag fast alle hin.

Was kann man noch machen: Naja, also Valetta selber ist sehr interessant zum Bummeln, mal für einen Tag, vor allem dann wenn es kühler ist. Man kann von da aus beispielsweise einen wundervollen Blick aufs Meer und in die verschiedenen Richtungen geniessen.

Beim Essen würden wir nur Übernachtung mit Frühstück buchen, denn die Preise in den Hotels waren dafür im Querschnitt mit 15,- Euro pro Person und Tag schon saftig.

Gut Essen und viel Angebot gibt es – wenn man in Sliema übernachtet – in San Giljan.
Dorthin sind es vom Hotel in Sliema aus nur wenige – schätzungsweise so ca. 2 – Kilometer, die man hin und zurück locker im Zuge eines kleinen Abendspazierganges bewältigen kann.
Regionale Delikatesse ist übrigens unter anderem Rabbit, also Hase.

Gut und günstig Essen kann man da etwas abgelegen im „Sarinella“, St. Georges Rd., St. Julians.
Mailadresse: http://sardinellamalta.com/
Lagekarte: https://www.google.com/maps/place/35%C2%B055’11.9%22N+14%C2%B029’25.0%22E/@35.919962,14.490287,16z/data=!4m5!3m4!1s0x0:0x0!8m2!3d35.919977!4d14.490282?hl=en

Große Einkaufsmärkte gibt es übrigens nicht, man kann sich aber täglich bis spät Abends in den kleinen Läden an den Ecken alles besprgen was man so braucht.

Rechnet man Flug, Transfers, Busfahrten und Hotel zusammen würde wir sagen, dass man mit 200,- Euro pro Person schon gut hinkommen kann und weder verhundert noch den Flieger vor Abflug selber zusammenbasteln muss.

Nochwas:
Man kann zwar im Internet zu allen – im Artikel genannten Stationen – fast endlos Bilder ansehen und wir haben natürlich auch welche gemacht, aber wir stellen nur 3 ein, denn das ist ja gerade das Schöne am Urlaub:
Die eine oder andere Überraschung, die neuen- unerwarteten Eindrücke, das andere Essen usw…..
Wer sich immer und über alles im Internet im Vorfeld schon tausende Bilder ansieht – Hotelsuche ausgenommen – fährt ja im Grunde fast nur noch hin, um das zu bestätigen oder zu sehen, was man irgendwie schon kennt.
Das Bild ganz oben und das Erste unten zeigt die blaue Lagune, das Letzte ist von Valetta aus zwischen Busbahnhof und Stadtzentrum gemacht. Da ist ein kleiner Park und man hat einen tollen Blick auf Valetta und seinen Hafen.

In diesem Sinne………….!






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